Sony Xperia Z 16GB Smartphone

Zwar besteht das Xperia Z aus einem Unibody und hat dementsprechend keine austauschbare Rückseite, dennoch hat Sony seitlich im Gerät einen Micro-SD-Steckplatz verbaut, welcher Speicherkarten mit bis zu 32 Gigabyte aufnehmen kann. Der interne Speicherplatz beläuft sich auf 16 Gigabyte, von denen dem Nutzer aber tatsächlich nur rund 12 Gigabyte zur Verfügung stehen. Für die Datenübertragung am PC liefert Sony eine eigene Treiber-Software mit, die sich auf Wunsch vom Gerät aus auf dem Computer installieren lässt. Nach der Installation stehen dem Nutzer dann einige Zusatzfunktionen zur Verfügung wie etwa die Möglichkeit, Kontakte eines älteren Telefons auf das Xperia Z zu transferieren.

Das hauseigene Verwaltungstool "Sony PC Companion" lässt sich vom Xperia Z aus direkt auf den Computer installieren.

Als MP3-Player kommt eine Walkman-App zum Einsatz, die Sony in vielen Bereichen sowohl optisch, als auch funktionstechnisch verbesserte. Die Anwendung kann Musiktitel nach diversen Kriterien sortieren und mit einem Klick nach Informationen zum Lied im Internet suchen. Bei der Wiedergabe wird das aktuelle Titelcover zudem durch einen farbig abgestimmten Hintergrund hervorgehoben. Auch soundtechnisch überzeugt das Xperia Z dank der optional aktivierbaren "ClearAudio+"-Technologie und dem Equalizer zur nutzerdefinierten Soundeinstellung. Ebenfalls vorteilhaft für das Musikerlebnis ist der laute, aber dennoch recht klare Lautsprecher im Gerät. Dieser ist jedoch etwas ungünstig verbaut, denn öfter kamen wir beim Halten des Telefons an die untere rechte Seite und verdeckten den Lautsprecher unbeabsichtigt. Aber auch die beiliegenden Kopfhörer sind zum mobilen Musikgenuss perfekt geeignet - nur selten haben wir solch hochwertige InEars als Lieferumfang bei einem Gerät vorgefunden. Richtig platziert, gibt es satten Bass auf den Ohren, ohne dass die Höhen und Tiefen des wiedergegebenen Mediums verfälscht werden.

Für die Fotoaufnahme verbaut Sony eine 13-Megapixel-Kamera, die gestochen scharfe Bilder schießt. Um Bildrauschen und unterbelichtete Aufnahmen zu verhindern, wurde der hauseigene Exmor-RS-Sensor integriert, der auch bei geringem Lichteinfall hochwertige Aufnahmen ermöglichen soll. Eine HDR-Funktion ist ebenfalls beim Xperia Z vorhanden, allerdings nicht wie gewöhnlich nur für Fotos, sondern auch beim Filmen von Videos. Als weiteres Kamera-Feature ist auch die Serienaufnahme möglich, welche bis zu zehn Bilder pro Sekunde in abgemilderter Fotoqualität erlaubt.

Zwar bietet das Xperia Z einige Optionen bei der Aufnahme, für die meisten Nutzer dürfte die automatische Bildeinstellung aber am unkompliziertesten sein. Zur Verfügung steht auch eine "überlegene Automatik", die je nach Gegebenheit die passende Einstellung aktiviert und den Nutzer bei stärkeren Bewegungen darauf hinweist, die Kamera ruhiger zu halten. Als Spielerei hat der Nutzer auch die Möglichkeit, beim Aufnehmen nette Zusatzeffekte wie etwa Fischaugen oder verzerrte Gesichter einzuspielen. Bei der Videoaufnahme sind logischerweise weniger Optionen möglich, dafür kann man während des Filmes noch weitere Fotos mit einer Auflösung von einem Megapixel schießen. Die Videos selber werden dabei mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln aufgenommen.

Fotos in voller Auflösung (knapp 13 Megapixel) sind nur im 4:3-Format möglich.

Zwar hören sich 13 Megapixel und viele Zusatz-Features erst einmal nett an, in der Praxis enttäuscht die Kamera des Xperia Z aber sowohl bei Fotos, als auch bei Videos. Gemessen an der hohen Auflösung fehlt es den Aufnahmen an Schärfe und trotz des neuen Kamerasensors war immer noch mehr Bildrauschen und Unterbelichtung zu erkennen, als wir zunächst erwartet hätten. Insgesamt sind die Ergebnisse noch zufriedenstellend, für ein Highend-Handy aber deutlich zu schwach.


Inhaltsverzeichnis

  1. Sony Xperia Z 16GB Smartphone
  2. Lieferumfang, Gehäuse, Display
  3. Hardware & Betriebssystem
  4. Multimedia
  5. Internet & Apps
  6. Benchmarks
  7. Praxistest
  8. Fazit

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