Epyc: AMD trägt den Prozessorkampf ins Server-Segment

Die Zen-Architektur verfügt über unzählige Snsoren, welche Temperaturen, Spannungen, die Leistungsaunfahme oder die Taktfrequenzt auslesen. All dies ist in Algorithmen festlegt, um dann das beste Verhältnis von Geschwindigkeit in Abhängigkeit von allen anderen Variablen zu ermitteln. Das ist soweit normal für moderne Prozessoren - was AMD aber auszeichnet, ist nach eigenen Angaben die extrem schnelle Variierung der Parameter in Echtzeit.

Dass das so wichtig ist, ist der Tatsache geschuldet, dass speziell im Server-Segment die paar Watt Ersparnis hier und da doch am Ende viel Ausmachen. Dafür verfügt Epyc über einen eigenen Regulator, der die Spannung zu jeder Taktfrquenz dynamisch ändern kann. Bekanntermaßen hat ein Prozessor nicht genau die perfekte Charakteristik, womit ein Ausgleich stattfinden muss. Manche Kern-Teile benötigen mehr Spannung als anderswo, womit gegengearbeitet wird. Die aktuellsten Technik der adaptiven Spannungsversorgung (AVFS) von AMD stellt sicher, dass in 2mV-Abständen jederzeit die gewünschte Taktfrquenz anliegt.

Sicherheit

Keine moderne Server-Plattform darf ohne entsprechende Schutz- und Sicherheitmechanismen in Betrieb genommen werden. AMD setzt hier auf einen ARM-basierten Cortex-A5-Sicherheits-Chip, der in jedem Zen-Kern vorzufinden ist. Die Aufgabe des kleinen Chips besteht darin, Hardware-basierten Support für die beiden neuen Technologien Secure Memnory Encryption (SME) sowie Secure Excrypted Virtualisation (SEV) zu bieten. 


SME bietet eine Speicherverschlüsselung in Echtzeit während des Boot-Vorgangs, um Attacken von außen zuvorzukommen. SEV hingegen bietet ebenfalls eine Verschlüsselung, aber diesesmal auf Seiten der Virtual-Machine. Jede VM erhält einen individuellen Code, um auch hier einem Missbrauch vorzubeugen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Epyc: AMD trägt den Prozessorkampf ins Server-Segment
  2. Die Architektur
  3. Verbrauchsoptimierungen
  4. Die Leistung und Fazit

Anzeige