Dell G5 15 Gaming Notebook im Test

Nun geht es ans Eingemachte: Wie viel Leistung bringt das G15 mithilfe des i5-8300H und der GTX 1060 im Max-Q-Design zustande?

In PiFast platziert sich das Gerät mit 16,4 Sekunden im guten Mittelfeld, auch in Cinebench (803 Punkte) und HandBrake (46,2 FPS) liegt das G5 ziemlich genau im Durchschnitt. Der i5-8300H leistet bei 45W Spitze sogar mehr als der i7-7700HQ der letzten Generation. Dabei pendelt der sich Takt bei anhaltender Last bei rund 3,3 Ghz je Kern ein. Bei PCMark 10 (4.378 Punkte) ist die Leistung vergleichbar mit der des i7-7700HW, aber rund 10-15% unter der des i7-8750H.

Enttäuschend, aber nicht allzu überraschend war die Performance der verbauten 128GB-SSD von SK Hynix. Im CrystalDiskMark wurden nur 520MB/s (Seq. Lesen) respektive 172 MB/s (Seq. Schreiben) erreicht. Das ist einer herkömmlichen Festplatte immer noch vorzuziehen, aber deutlich langsamer als bei vielen Konkurrenten mit M.2-SSD.

Bezüglich der Gaming-Performance können wir festhalten, dass die Leistung der 1060 selbst in der beschnittenen Max-Q-Variante mehr als genug Leistung zum Zocken auf dem 1080p-Panel bietet. Bei externen Monitoren ist sicherlich noch etwas Luft nach oben, unter 4K dürfte die Grafikkarte aber schnell an ihre Grenzen stoßen.

Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur- und Verbrauchswerte. Mit 30 Grad im Idle läuft der i5-8300H vergleichsweise kühl, unter Last mit 79 Grad wiederum recht heiß. Beim Gaming hingegen liegt die Temperatur mit 74 Grad im Mittelfeld - wärmer werden meist nur Geräte mit einem Core i7. Die Leistungsaufnahme liegt beim Video-Encoding bei 66 Watt und beim Gaming bei 124 Watt - das sind ordentliche, aber nicht gerade sehr niedrige Werte. Auch die Akkulaufzeit ist mit 443 Minuten eher im unteren Mittelfeld angesiedelt (HD-Film-Wiedergabe bei 50% Helligkeit im Flugmodus).


Inhaltsverzeichnis

  1. Dell G5 15 Gaming Notebook im Test
  2. Design, Verarbeitung und Ausstattung
  3. Benchmark-Test
  4. Fazit

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