ASUS ROG Strix X470-I Gaming Mainboard im Test

Wir haben wir X470-I durch unseren Benchmark-Parcour gejagt - als Vergleichsmodell dient auch das ASUS Maximus X Hero. Wer zunächst einen Blick auf die Testmethoden werfen möchte, findet diese im Folgenden.

Im PiFast liegt das X470-I mit 20 Sekunden knapp hinter dem Auros X470 Gaming 7 Wifi mit 19,8 Sekunden und deutlich hinter dem Maximus X Hero mit 14 Sekunden. Ausgeglichener sieht es hingegen bei Cinebench und Handbrake aus:

Bei der Speicheranbindung liefern die X470-Boards gute Werte ab: Im AIDA64 Memory Bandwidth Test wurden 43.306 MB/s (Read) beziehungsweise 41.117 MB/S (Write) erreicht. Dabei gab es keine merkbaren Unterschiede zwischen dem Aorus-Board im ATX-Format und dem Mini-ITX-Modell von ASUS. Die Latenz vom X470-I lag unterdessen bei 71,2 Nanosekunden. Die SATA-Performance ist beim X470-I Gaming mit 554 und 472 MB/s (Lesen und Schreiben) nahezu identisch wie bei den beiden Vergleichsboards, selbiges trifft auf M.2 und USB 3.1 zu: Hier wurden 3.409 und 2833 MB/s respektive 540 und 442 MB/s erreicht (jeweils Lesen und Schreiben).

Wer eine M.2-SSD einsetzen möchte, sollte schon allein aufgrund der deutlich geringeren Temperatur den performanteren Slot auf der Vorderseite einsetzen. Dank des zusätzlichen Kühlers wurde unser Testmodell (WD Black NVMe) nach einem 10-minütigem Stresstest nur 61 Grad, auf der Rückseite hingegen 72 Grad warm.

Im 3D Mark Time Spy kann sich das X470-I mit 9.278 Punkten locker mit der Konkurrenz messen. Beim Gaming hat Intel aber (bedingt durch den Prozessor) traditionell die Nase vorn:

Mit 41 Watt im Idle ist das X470-I das sparsamste Mainboard im Vergleich, das Aorus genehmigte sich beispielsweise 44 Watt, das Intel-Pendant 43 Watt. Unter Last beim Video-Encoding ist das Intel-Mainboard klar im Vorteil und verbraucht nur 130 Watt, die beiden X470-Modelle liegen jeweils bei rund 170 Watt. Beim Gaming hingegen liegen alle Mainboards bei rund 250 Watt Verbrauch.


Inhaltsverzeichnis

  1. ASUS ROG Strix X470-I Gaming Mainboard im Test
  2. Design, Verarbeitung und Ausstattung
  3. Benchmark-Test
  4. Fazit

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