ASUS ROG Strix X470-I Gaming Mainboard im Test

Optisch spricht das X470-I eine klare Sprache: Bereits das ROG im Namen (Republic of Gamers) zeigt, an wen sich ASUS mit dem Mainboard richtet. Sowohl die Platine, als auch die Kühlkörper sind dementsprechend in dunklen Metalltönen gehalten und werden von diversen STRIX-Schriftzügen beschriftet.

AMDs X470-Chipsatz gibt den Herstellern einen ordentlichen Spielraum bei der Ausstattung ihrer Mainboards. Im Falle des X470-I setzt ASUS auf zwei M.2-Slots, davon einer auf der Vorderseite mit Heatsink (mit x4 Gen. 3), der zweite nackt auf der Rückseite. Hinzu kommen 12 LEDs für die obligatorische RGB-Beleuchtung, S1220A-Audio-Chip, Gigabyte-LAN, Wlan (802.11ac), Bluetooth 4.2 und ein PCIe x16 Slot.

Die meisten Mini-ITX-Boards besitzen nur zwei DIMM-Slots für die RAM-Riegel und auch ASUS geht hier denselben Weg. Das ist aber verständlich und für die meisten Nutzer auch kein Problem, sofern diese nicht übermäßig viel Arbeitsspeicher benötigen. Das neutrale Farbschema der Platine harmoniert dabei auch gut mit farbigen RAM-Modellen - oder man setzt auf RGB-fähige Riegel, die man zusammen mit dem Board synchron schalten kann.

Insgesamt drei 4-Pin-Lüfter-Anschlüsse verbaut ASUS, davon alle auf der Oberseite über dem Prozessor. Einer davon ist speziell für AiO-Wasserkühlungen vorgesehen, kann aber natürlich auch abseits dessen verwendet werden. Direkt daneben befindet sich auch der 8-Pin-Stecker für das Netzteil, welcher gut erreichbar mit der oberen linken Ecke abschließt.

Ganz ohne Kompromisse ging es bei dem begrenzrten Platzangebot dann doch nicht: So mussten beispielsweise zwei der vier SATA-Ports zwischen RAM-Slots und M.2-Slot verbaut werden, was für das Verlegen der SATA-Kabel nicht ganz optimal ist.

Schön gelöst ist hingegen die RGB-Beleuchtung, die  gleichmäßig die rechte Kante des Boards bescheint. Einstellen lässt sich das Ganze wie gewohnt über die Aura Sync Software. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Anschluss für WS2812B-Strips. Als kombinierter Wireless-Chip kommt der Realtek 8822BE zum Einsatz, auf einen Intel-Chip verzichtet ASUS also.

Bezüglich USB gibt es insgesamt zehn Ports, davon vier USB 3.0 hinten, zwei USB 3.0 auf der Platine (für die Gehäuse-Anschlüsse), zwei USB 2.0 auf der Rückseite und einen USB 3.1 G2. Als internen Videoausgang gibt es lediglich einmal HDMI.


Inhaltsverzeichnis

  1. ASUS ROG Strix X470-I Gaming Mainboard im Test
  2. Design, Verarbeitung und Ausstattung
  3. Benchmark-Test
  4. Fazit

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