be quiet! TFX Power 2 300W Gold im Test

Spannungsregulation

Um einen möglichst störfreien Betrieb der Hardware zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Ausgangsspannungen des Netzteils nicht zu stark vom Sollwert abweichen. Daher sind für die Spannungen nach dem ATX-Power-Supply-Design-Guide Grenzwerte von +/- fünf Prozent vorgegeben, die wir nun anhand der vier Auslastungsstufen des Netzteils untersuchen:

Aufgrund der Gruppenregulierung zeigen sich weniger stabile Spannungen als bei entsprechenden Netzteilen mit DC-DC-Abwärtswandlung. Vor allem die Spannung auf der 12-Volt-Schiene enttäuscht etwas. Bei Vollauslastung ist diese nicht weit vom unteren Grenzwert entfernt. Auf den anderen Schienen messen wir zwar noch gute Werte, aber für heutige Systeme ist speziell die 12-Volt-Rail sehr wichtig.

Restwelligkeit

Die Aufgabe des Netzteils besteht darin die eingehende Wechselspannung in eine Gleichspannung zu transformieren. Dabei bleiben jedoch Rest-Schwingungsanteile übrig, die als Restwelligkeit bezeichnet werden. Dafür sind ebenso Grenzwerte festgelegt, die auf der 12-Volt-Schiene 120 Millivolt und auf den restlichen Schienen 50 Millivolt nicht überschreiten dürfen.

Die Restwelligkeit kann gut vom TFX Power 2 gedämpft werden. Auf der 12-Volt-Schiene fällt der Wechselstrom-Anteil besonders niedrig aus, ansonsten sehen wir auf den anderen Spannungs-Leitungen unbedenkliche Werte.


Inhaltsverzeichnis

  1. be quiet! TFX Power 2 300W Gold im Test
  2. Ausstattung
  3. Technik
  4. So testet PC-Max
  5. Spannungsregulation und Restwelligkeit
  6. Effizienz, PFC, Lautstärke & sonstige Messungen
  7. Fazit

Anzeige