Asus ROG Rampage V Extreme Mainboard im Test

Das Rampage V Extreme reiht sich wie gewohnt durch ein massives Feature-Set in die oberste Riege der ROG-Serie ein. Asus vereint bei diesem High-End-Board allerdings Ausstattungsmerkmale für Übertakter und Gamer gleichermaßen. Das bedeutet, dass Bestandteile eines etwaigen Formula-Ablegers bereits implementiert sind. Dazu gehören der hochwertige Onboard-Sound sowie die LAN-Anbindung samt passender Software. Insgesamt betrachtet, positioniert sich das Rampage V Extrem dank OC-Sockel und trotz kleiner Schwächen hinsichtlich der UEFI-Performance an der Spitze der derzeitig erhältlichen X99-Mainboards. Untermauert wird dies durch den satten Preis von knapp 380 Euro.  

Für das Rampage V Extreme spricht die extrem umfangreiche Ausstattung und Funktionsvielfalt. Auch der OC-Sockel dürfte bei Übertaktern genauso wie das Montage-Kit für Subzero-Kühler Anklang finden. Allgemein fällt das Zubehör-Paket enorm üppig aus. Hinsichtlich der Leistung liegt das Rampage auf dem hohen Niveau der Vorgängern. Ebenfalls positiv zu erwähnen sind die zahlreichen Software-Tools, die sich an Gamer und Overclocker gleichermaßen richten.

Gegen das Rampage V Extrem spricht recht wenig: Nur das BIOS könnte etwas performanter sein. Auch der hohe Preis dürfte viele Abschrecken, ist aber gemessen an der Ausstattung gerechtfertigt.

Für knapp 380 Euro (Stand 10/2014) bietet Asus interessierten Kunden ein wirklich ausgezeichnetes Top-Mainboard für absolute High-End-Systeme an, das mit massiven Features punkten kann. Gerade der OC-Sockel ist ein bisheriges Alleinstellungsmerkmal der X99-Riege von Asus, wodurch das OC-Potenzial gegenüber Konkurrenz-Platinen gänzlich ohne Modifikation höher ausfällt. Aus diesem Grund vergeben wir unsere Empfehlung:

Bei Amazon ist das Rampage V Extreme erhältlich. Dort sind auch noch weitere X99-Vertreter des Herstellers gelistet.


Inhaltsverzeichnis

  1. Asus ROG Rampage V Extreme Mainboard im Test
  2. So testet PC-Max
  3. Schnittstellenleistung, Audio-Qualität, Temperaturen, Stromverbrauch
  4. Fazit

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