Asus ROG Rampage V Extreme Mainboard im Test

Das Mainboard kann als die komplexeste Komponente und zugleich als Herzstück eines jeden Computers bezeichnet werden. Ohne die Hauptplatine liesse sich ein PC unmöglich zusammenbauen, denn CPU, RAM und Grafikkarte würden keinen zugewiesenen Platz finden um zu funktionieren. Außerdem sorgen die vielen unterschiedlichen Anschlüsse und die Unmengen an Schnittstellen für maximale Erweiterungsmöglichkeiten. Doch die gegenwärtigen Hauptplatinen differenzen sich durch besondere Features und Funktionen voneinander. Hinzu kommt, dass jeder Prozessorhersteller mehrere Sockel gleichzeitig anbietet, um alle Marktsegmente abdecken zu können.

Damit sich ein Mainboard in vollem Umfang testen lässt, ist eine allumfassende Ausrüstung von Nöten. Mit Hilfe unserer vielen Partner war es ein Leichtes, ein passendes Testsystem zu realisieren. Selbst High-End-Platinen können damit problemlos ausgereizt werden. Neben dem aktuellen Grafikkartenflaggschiff in Form der ASUS Radeon HD 6990 stehen uns zwei der schnellsten SSDs aus dem Hause ADATA zur Verfügung. Eine der beiden S511-Ableger wurde in ein externes USB-3.0-Gehäuse verfrachtet, um den entsprechenden Schnittstellen-Test ohne ungewollte Geschwindigkeitsbegrenzung durchzuführen. Aus dem Hause Corsair stammt der Oberklasse-RAM, der mit 2.666 Megahertz und Timings von 15-17-17-35. Die Temperaturen werden mittels einer handelsüblichen Lüftersteuerung von Lamptron auf der Unterseite des Boards unmittelbar im Bereich der Spannungswandler und des Chipsatzes erfasst. Damit wir die LAN-Geschwindigkeit des betreffenden Mainboards bestimmen können, bestücken wir ein zweites System mit der hochwertigen Server-Netzwerkkarte I340 T4 von Intel, die dank ihrer massiven Leistung das Übertragungsmaximum erreichen kann und so zu keiner Zeit eine Limitierung beim Test darstellt.

Hardware:

Betriebssystem:

Messgeräte:

 

Benchmarks und Testmethoden:

Damit die getesteten Mainboards leistungstechnisch eingeordnet werden können, dienen diverse Spiele und Benchmarks als Leistungsindikator. Insgesamt nutzen wir drei Spiele mit DirectX-10- und DirectX-11-Unterstützung sowie acht Anwendungen. Dazu gehören die beiden bekannten synthetischen Benchmarks PCMark 7 und 3DMark 11 von Futuremark. Außerdem greifen wir auf verschiedene Programme zurück, die beispielsweise mit der Berechnung der Zahl PI die Leistung des Prozessors in vergleichbaren Zeitwerten wiedergibt. Natürlich kommen auch Benchmarks alltagsnaher Anwendungen zum Einsatz. Mit Cinebench R11.5 und x264 HD sind nur zwei dieser Vertreter genannt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Asus ROG Rampage V Extreme Mainboard im Test
  2. So testet PC-Max
  3. Schnittstellenleistung, Audio-Qualität, Temperaturen, Stromverbrauch
  4. Fazit

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