Thermalright HR-02

Für eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der puren Kühlleistung der einzelnen Kühlkörper testen wir neben den mitgelieferten Serienlüftern auch mit eigenen Referenzlüftern. Hierfür dienen uns zwei Noctua NF-P12 120-Millimeter-Lüfter mit 1350 U/min bei 12 Volt, 1000 U/min bei 7 Volt und 600 U/min bei 5 Volt sowie zwei Noctua NF-P14 140-Millimeter-Lüfter mit 1300 U/min bei 12 Volt, 900 U/min bei 7 Volt und 500 U/min bei 5 Volt.

Bereits bei hohem Luftdurchsatz macht der HR-02, entgegen seiner eigentlichen Ausrichtung, eine gute Figur. So platziert er sich, nur geringfügig schlechter als der Thermalright Venomous X, an vierter Stelle. Ein größeres Lüftermodell bringt zumindest in diesen Drehzahlbereichen keine wirkliche Leistungssteigerung mit sich.

Zumindest mit einem 120-Millimeter-Lüfter kann sich der Thermalright HR-02 wieder nur hinter die starke Konkurrenz in Form von Noctuas NH-D14, Thermalrights Venomous X und Corsairs H70 Flüssigkeitskühlung setzen. Anders als bei 12 Volt Lüfterspannung profitiert der Kühler nun aber vom 140 Millimeter großen Lüfter und lässt so alle anderen Kühler hinter sich zurück.

Bei 5 Volt Lüfterspannung zeigt sich schlussendlich die wahre Stärke des neuen Sprösslings. Sowohl mit 120- als auch mit 140-Millimeter-Lüfter kann sich der Thermalright HR-02 deutlich an die Spitze setzen. Nur Noctuas NH-D14 kann hier zusammen mit einem 140-Millimeter-Lüfter noch mithalten.

Weiterhin macht der Kühler durch seine gewaltige Oberfläche und den zahlreichen Heatpipes auch eine gute Figur bei hoher Verlustleistung. So bewegt er sich auf Augenhöhe des Noctua NH-D14 und der Corsair H70 und eignet sich dadurch durchaus auch für den ein oder anderen Übertaktungsversuch.


Inhaltsverzeichnis

  1. Thermalright HR-02
  2. Thermalright HR-02 im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Serienlüfter im Überblick
  5. Ergebnisse mit Serienlüfter
  6. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  7. Fazit

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