Thermalright Archon SB-E CPU-Kühler

Wie von Thermalright gewohnt, kommt der Kühler sicher gepolstert und verpackt in einem schlichten Pappkarton zum Kunden. Neben dem Kühlkörper selbst und dem Lüfter, befindet sich das nötige Montagematerial für sämtliche, aktuellen Intel- und AMD-Sockel, sowie eine Tube hauseigener Chillfactor-3-Wärmeleitpaste in separater Schachtel im Zubehör. Ebenfalls enthalten ist ein zweites Paar Lüfterklemmen, falls man einen weiteren Lüfter montieren möchte.

Technische Daten
HerstellerThermalright
NameArchon SB-E
Maße (BxHxT))169x179x79mm
Gewicht950g
Lüfterdurchmesser150mm
Heatpipes (Durchmesser)8 (6mm)
KompatibilitätIntel: LGA 1155, LGA 1156, LGA 2011; AMD: AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1
Preis102.84€

 

Schauen wir uns zunächst die Design-Unterschiede zum Vorgänger-Modell an: Erst einmal fällt die Zahl der Heatpipes auf. Anstatt wie zuvor auf sechs, kann der Archon SB-E nun auf ganze acht Röhren für den Wärmetransport zurückgreifen. Zusätzlich wurde die Anzahl der Lamellen verringert. Auf den ersten Blick scheint dies wie ein Rückschritt, allerdings hat der Hersteller dafür die Abstände zwischen den Lamellen vergrößert und die Finnen selbst dicker gestaltet. Ein klares Zeichen, dass man sich noch weiter auf langsam drehende, größere Lüfter spezialisieren möchte. Größere Ventilatoren schaufeln zwar mehr Luft, bauen aber weniger statischen Druck auf, um diese durch die Lamellen zu pressen. Der Griff zu einem noch größeren 150-Millimeter-Lüfter ist hier also nur konsequent. Wie schon beim Silver Arrow SB-E verzichtet allerdings auch der Archon SB-E im Gegensatz zum Vorgänger auf eine Verlötung und Verbindung der Lamellen. Inwieweit sich das auf die Performance auswirkt, ist für uns jedoch kaum zu ermitteln.

 

Verarbeitung und Qualität

Die Verarbeitung des Kühlkörpers ist sehr gut. Der gesamte Kühler ist mit einer Nickel-Schicht überzogen und kommt in einem edlen Erscheinungsbild daher. Wie schon erwähnt wurde, wird bei neueren Thermalright-Kühlern nicht mehr auf eine Verlötung der Lamellen mit den Heatpipes gesetzt, sondern auf ein Steckverfahren. Der Kühler macht nichtsdestotrotz, gerade auch durch die dicken Lamellen, einen äußerst robusten Eindruck. Lediglich die unteren beiden Lamellen lassen sich ein wenig bewegen. Die Heatpipes sind für eine gute Wärmeübertragung allerdings weiterhin mit der Bodenplatte verlötet.

Bei der Montage kommt das gleiche Zubehör zum Einsatz, wie schon zuvor beim Silver Arrow SB-E. Es wird zunächst ein Montage-Rahmen auf der Oberseite des Mainboards mit der Backplate verschraubt. Auf diesen Rahmen wird dann der Kühler - nachdem Wärmeleitpaste aufgetragen wurde - mit Hilfe eines Montage-Bügels und zweier Schrauben fixiert. Das Ganze macht einen durchaus stabilen Eindruck, ist aber durch die verhältnismäßig vielen Einzelteile und den Verzicht auf Rändel-Schrauben aufwändiger als vergleichbare Montage-Kits anderer Hersteller


Inhaltsverzeichnis

  1. Thermalright Archon SB-E CPU-Kühler
  2. Thermalright Archon SB-E im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Serienbelüftung und Lautstärke
  5. Ergebnisse mit Serienbelüftung
  6. Ergebnisse mit Referenzbelüftung
  7. Fazit

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