NZXT Kraken X60 Kompaktwasserkühlung im Test

Für Kompaktwasserkühlungen, oder auch AIO-Waküs greifen wir auf eine weitverbreitete Sandy-Bridge-Konfiguration zurück. Basierend auf einem Intel Core i5-2500k, setzt sich unser Testsystem aus handelsüblichen Komponenten zusammen: Als Mainboard kommt ein Asus P8P67 Deluxe zum Einsatz, welches neben dem Prozessor auch eine passiv gekühlte und damit lautlose Sapphire HD 6450 FleX sowie vier Gigabyte DDR3-Speicher von Corsair beherbergt. Letzterer taktet mit 1.600 Megahertz und arbeitet mit den Timings CL8-8-8-24. Um den AIOs dennoch ordentlich einzuheizen und damit möglichst große Unterschiede bei der Kühlleistung aufzuzeichnen, übertakteten wir die CPU von den ursprünglichen 3,3 auf 4,5 Gigahertz. Die Spannung liegt bei 1,328 Volt. Für die Stromversorgung des ganzen Systems ist ein be quiet! Dark Power Pro 10 mit 850 Watt zuständig.

Die PC-Komponenten im Überblick:

Der Testablauf:

Natürlich bedarf es neben einer gleichbleibenden Teststation auch eines durchdachten und reproduzierbaren Testablaufs, um die zukünftigen Kompaktwasserkühlungen beurteilen zu können. Deshalb bedienen wir uns zur Auslastung unseres Core i5s der Software Prime95. Für die Messung der Temperatur betrachten wir neben den einzelnen Kerntemperaturen, welche wir mittels des Programmes Core Temp überwachen, auch die Raumtemperatur. Letztere normieren wir auf 20 Grad Celsius. Anschließend bilden wir mit dem Mittelwert der einzelnen Cores den Temperaturwert, der das jeweilige Endergebnis darstellt. Natürlich darf auch die Lautstärke nicht unberücksichtigt bleiben. Im Unterschied zu unseren Luftkühler-Tests widmen wir hierbei auch eine Messung nur der jeweilig verbauten Pumpe. Anschließend vergleichen wir sowohl ihre Lautstärke, als auch den Gesamtschallpegel, welcher in Verbindung mit der Serienbelüftung entsteht.

Um unter den zukünftigen Testkandidaten für noch bessere Vergleichbarkeit der Kühlleistung zu sorgen, setzen wir für alle AIO-Waküs einen zusätzlichen Testlauf mit einer Referenzbelüftung an. Da bereits jetzt eine Vielzahl an Größenoptionen für die Radiatoren der Kompakt-Wasserkühlungen auf dem Markt zu finden ist, haben wir für das Testsystem jeweils vier Lüfter mit 120 beziehungsweise 140 Millimetern Durchmesser gewählt. Diese werden in höchstmöglicher Stückzahl in Push-Pull-Anordnung montiert. Genauer kommen die Modelle NF-F12 PWN und NF-A14 FLX des Herstellers Noctua zum Einsatz.

Zum Steuern der Lüfter nutzen wir die, im Rahmen eines Round-Ups, von uns getestete Scythe Kazemaster Flat. Um auch kleinste Verfälschungen unserer Testwerte bestmöglich zu eliminieren, dient als Wärmeleitpaste immer dasselbe Produkt. Hier setzen wir auf die PK-3 von Prolimatech. Letztlich ist zum direkten Vergleich auch ein Luftkühler in unseren Diagrammen zu finden. Zum Einsatz kommt der kürzlich getestete Dark Rock Pro 2 aus dem Hause be quiet!.


Inhaltsverzeichnis

  1. NZXT Kraken X60 Kompaktwasserkühlung im Test
  2. NZXT Kraken X60 im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Lautstärke: Pumpe und Serienbelüftung
  5. Temperaturen: Serienbelüftung
  6. Temperaturen: Refenzbelüftung
  7. Fazit

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