NZXT Kraken X60 Kompaktwasserkühlung im Test

Lieferumfang und Spezifikationen

Technische Daten
HerstellerNZXT
NameKraken X60
Radiatordicke27mm
Radiatorgröße280mm
Anzahl mitgelieferter Lüfter2
Format Lüfter140
Anschluss LüfterPWM
Drehzahl Lüfter2000U/min
Anschluss PumpeSATA; 3-Pin
Fördervolumen Pumpe0m³/h
Preis149.95€

Genau wie bei der kleineren Kraken-Kompaktwasserkühlung verwendet NZXT einen gewöhnlichen, schwarz-weißen Pappkarton mit blauen Akzenten. Auf der Außenseite zeigen sich Abbildungen des Produkts sowie Details zu den Features und Spezifikationen, während sich im Inneren die bereits von vielen anderen AIO-Waküs bekannte Pappschale findet. Letztere schützt eine Kurzanleitung, das Montagematerial, die Software-CD, beide Lüfter und die eigentliche Kühllösung während des Transports vor Beschädigung. NZXT hat offensichtlich unsere wiederholte Kritik an Corsairs Lieferumfang erhört und ausreichend Schrauben beigelegt, um alle möglichen Lüfterkonfigurationen mit der Kraken X60 umsetzen zu können.

Die Serienlüfter weisen wie bei der kleineren Kraken-AIO-Wakü einen schwarzen Rahmen und neun weiße Rotorblätter auf. Für die Stromversorgung setzt NZXT auf Pulsweitenmodulation und ein komplett schwarzes, gut 30 Zentimeter langes Kabel mit gewohnt gut umgesetzter Gewebeummantelung.

Die Drehzahl der 140-Millimeter-Ventilatoren liegt bei etwa 2.000 Umdrehungen in der Minute, während die Stromstärke mit 0,59 Ampere angegeben wird. Bei einer Leistungsaufnahme von 7,08 Watt entsteht ein statischer Druck von etwa 21,6 Pascal. Die Fördermenge gibt NZXT mit etwa 167 Kubikmetern Luft pro Minute an, während die Messungen des Herstellers eine Lautstärke von maximal 37 Dezibel ergaben.

Die Kompaktwasserkühlung im Detail

Der schwarze Aluminium-Radiator der Kraken X60 unterscheidet sich einzig in der Länge von dem des Brudermodells. Die Abmessungen betragen etwa 313 x 138 x 27 Millimeter (Länge x Breite x Dicke), wodurch - wie eingangs erwähnt - die Montage von insgesamt vier 140-Millimeter-Lüftern möglich ist. Beim Schlauch wagt NZXT keine Experimente und verwendet einen etwa elf Millimeter dicken, schwarzen Gummischlauch mit einer Länge von etwa 38 Zentimetern.

Bezüglich der Kühleinheit gibt es keine Unterschiede zur X40. Vom beleuchteten Logo bis hin zu den Abmessungen sind die Kühleinheiten praktisch identisch. Einzig bei Ausstattung der Anschlusskabel ist die Kraken X60 etwas besser ausgestattet. Zur Stromversorgung nutzt NZXT in diesem Fall einen SATA-Anschluss, über den gleichzeitig die Pumpe und bis zu vier Lüfter angetrieben werden können, wobei die Anschlüsse für die Fans vom etwa 45 Zentimeter langen Kabel abgehen. Um dennoch ein Signal an den CPU-Fan-Header auf dem Mainboard senden zu können führt ein zusätzliches rund 25 Zentimeter langes 3-Pin-Kabel von der Kühleinheit weg. Die Länge des angesprochenen USB-Kabels zum Anschluss auf dem passenden internen Port und der Verwendung von Kraken Control beträgt 60 Zentimeter.

Montage

Abgesehen von der Tatsache das der Nutzer bei dieser Kühllösung zwei Serienlüfter montieren muss, können wir bezüglich der eigentlichen Installation ohne Weiteres auf den Textteil der Kraken X40 verweisen. Da das gleiche Montagematerial zum Einsatz kommt, unterscheidet sich auch der eigentliche Prozess der Befestigung nicht. Insgesamt lässt sich auch hier festhalten, dass NZXT eine gute Lösung gefunden hat, den Installationsprozess möglichst reibungslos zu gestalten, die vor allem den früheren Modellen von Corsair einiges voraus hat.


Inhaltsverzeichnis

  1. NZXT Kraken X60 Kompaktwasserkühlung im Test
  2. NZXT Kraken X60 im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Lautstärke: Pumpe und Serienbelüftung
  5. Temperaturen: Serienbelüftung
  6. Temperaturen: Refenzbelüftung
  7. Fazit

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