Arctic Freezer 33 eSports im Test

Der Freezer 33 eSports ist im Prinzip eine weitere Variante des altbekannten Freezer 33. Letzteren gibts es schon eine längere Weile zu kaufen - doch genau die feinen Änderungen machen aus dem alten Bekannten den neuen eSports-Ableger. So bleibt es zwar beim Single-Tower-Aufbau - selbiger ist dank der schwarzen Lamellen- und Heatpipe-Beschichtung deutlich Auffälliger - die beiden hochwertigen BioniX-Lüfter tragen aber ebenfalls zum modernen, "gaming-tauglichen" Look bei. Arctic selbst bewirbt die schwarze Oberflächenbeschichtung als thermische Beschichtung, die Mikro-Turbulenzen erzeugen soll. Damit verspricht man sich eine effizientere Wärmeübertragung an die Luft, was in einer Steigerung der Performance resultiert.

Ohne Lüfter wirkt der Freezer 33 eSports ziemlich schmächtig: Umsomehr wird klar, dass die Lüfter einen entscheidenden Beitrag zur Performance leisten. Der schmale und nicht ganz so hohe Kühlturm (123mm breit, 150mm hoch) dürfte in zahlreichen Gehäusen mit vielen Mainboard-Ram-Kombinationen keine Probleme verursachen. Die vier Heatpipes beginnen am Boden, womit der Kühler-Prozessor-Kontaktpunkt direkt sichergestellt ist. Das nennt Arctic Heatpipe-Direct-Touch. Die vier 6mm-Wärmeleitrohre münden in den Alu-Radiator, der mit 47 Lamellen auf die 15cm Gesamthöhe baut.

Der eigentliche Star ist wohl das Duo der beiden Lüfter des Freezer 33 eSports. Denn bei selbigen handelt es sich nicht um einfache Standard-Lüfter, sondern um die hauseigenen BioniX-Rotoren. Sie setzen auf einen 3-Phasen-Motor, der einen gleichmaßigeren Drehmoment ermöglicht. Daraus folgen weniger Vibrationen, geringere Betriebstemperaturen der Lüfter und schlussendlich eine längere Mindestbetriebsdauer. Offiziell arbeiten die beiden mitgelieferten BioniX-Lüfter im Drehzalbereich von 800 bis 1.800 Umdrehungen pro Minute. Aufgrund des eingangs erwähnten 3-Phasen-Motors lesen Mainboards die angelegte Drehzahl oftmals falsch aus. Arctic schätzt, dass die ausgelesenen Werte etwa 1,5 mal höher liegen. 

Vibrationen will Arctic auch vom Rahmen aus verhindern: Die mit schwarzen Klammern fixierten Lüfter haben außerdem Gummi-Auflageflächen zur Entkopplung. Angeschlossen werden beide BioniX-Fans über einen 4-Pin-PWM-Konnektor, wobei die beiden Lüfter dank eines Verteilers zusammengeschlossen an einen freien Lüftersteckplatz auf das Mainboard gesteckt werden können.


Inhaltsverzeichnis

  1. Arctic Freezer 33 eSports im Test
  2. Impressionen
  3. Einbau und Praxistest
  4. Fazit

Anzeige