Scythe Ninja 3

In gewohnt auffällig gestalteter Verpackung präsentiert sich der Ninja 3 in typischer Scythe-Manier und zeigt mittels zahlreicher Bilder alle interessanten Eigenschaften des neuen Sprösslings. Dabei fällt diese sehr kompakt aus und bietet gerade genug Platz für den Kühler samt beiliegendem 120-Millimeter-Lüfter sowie einer kleinen Schachtel, welche das Zubehör beinhaltet. Letzteres setzt sich aus Montagematerial, Wärmeleitpaste und einer kurzen Anleitung zusammen.

Technische Daten
HerstellerScythe
NameNinja 3
Maße (BxHxT)120x160x120mm
Gewicht1040g
Lüfterdurchmesser120mm
Heatpipes (Durchmesser)8 (6mm)
KompatibilitätIntel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156; AMD Sockel AM2(+) & AM3
Preis42.00€

Schon beim ersten Blick auf den Ninja 3 wird klar, dass es sich wieder unverkennbar um einen Kühler der Ninja-Serie handelt. Der symmetrische Aufbau des Kühlturms ist hierbei eines der Markenzeichen der Reihe, genauso wie die weitläufig verteilten Heatpipes. So wird eine großflächige Hitzeverteilung garantiert. Insgesamt acht 6-Millimeter-Heatpipes kommen beim Ninja 3 zum Einsatz, wovon jedoch nur vier Stück direkten Kontakt mit der Bodenplatte haben. Die restlichen Wärmeleitkapillaren liegen eine Etage darüber

Noch etwas höher, zwischen Lamellen und Boden, befindet sich ein weiterer Kühlkörper, welcher zusätzlich noch Hitze ableiten soll. Bei den 38 Lamellen setzt man diesmal auf die sogenannte Multiple Airflow Pass-Through Structure (MAPS). Der Kühlkörper ist hierbei auf den diagonalen Achsen unterbrochen, wodurch die Luft einfacher, an den Heatpipes vorbei, zu den hinteren Bereichen des Ninja 3 vordringen kann. Neu ist auch das Tribal, welches nun die oberste Lamelle ziert.

Verarbeitung und Qualität

Bei Scythe war man von Anfang an bemüht, sich in puncto Qualität kontinuierlich zu verbessern und so hat man in den letzten Jahren doch einen vergleichsweise hohen Standard erreicht. Verglichen mit den Kühlern von Thermalright oder Noctua sind die Lamellen zwar etwas dünner und labiler, aber machen durch sauber eingehaltene Abstände und festem Sitz trotzdem einen guten Eindruck. Neuerdings schöpft auch Scythe die Vorteile eines vernickelten Kupferbodens aus und verhindert durch die silbrige Legierung ein Oxidieren des blanken Kupfers. Eine zusätzliche optische Aufwertung erfährt der Ninja 3 durch kleine Hülsen, welche die Heatpipeenden abdecken.

Montage

Bei der Montage geht Scythe den gleichen Weg wie beim hauseigenen Mugen 2, was aber nicht nur positive Eigenschaften mit sich bringt. Zunächst aber erstmal zu den Verbesserungen: Erfreulich ist die hohe Kompatibilität, aufbauend auf einer universell einsetzbaren Backplate. Dazu gesellen sich natürlich auch die zugehörigen Montagebügel, welche mit der Bodenplatte des Kühlers verschraubt werden. Der Kühler kann also auf allen für Intel und AMD geeigneten Mainboards verschraubt werden - eine ebenso aufwendige wie sichere Art der Montage.

Damit sind wir allerdings schon am Ende angelangt, denn ab hier beginnt der etwas ungemütlichere Teil. So muss die Backplate leider nun von Hand in Position gehalten werden. Hier wäre eine dritte Hand durchaus hilfreich, denn der Kühler muss jetzt von unten mit dem Mainboard verschraubt werden, was alles andere als komfortabel ist. Der letzte Schritt, das Anbringen des/der Lüfter(s), geht dafür wieder vergleichsweise einfach durch die bewährten Klammern.


Inhaltsverzeichnis

  1. Scythe Ninja 3
  2. Scythe Ninja 3 im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Serienlüfter im Überblick
  5. Ergebnisse mit Serienlüfter
  6. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  7. Ergebnisse mit zwei Referenzlüftern
  8. Fazit

Anzeige