Scythe Mine 2

Zu übersehen ist der Scythe Mine 2 im Händlerregal dabei nicht. So präsentiert sich der Kühler in gewohnt auffälliger Verpackung in typischer Scythe-Manier und zeigt mittels zahlreicher Bilder alle interessanten Eigenschaften des neuen Sprösslings. Der Boden wird durch eine Schutzfolie gegen Kratzer geschützt. Hat man den Kühler nebst bereits montiertem Lüfter aus seiner Verpackung gehoben, findet sich eine separate kleine Kartonage, gefüllt mit Montagematerial, Lüfterklammern, einem kleinen Säckchen Wärmeleitpaste und einer Montageanleitung.

Technische Daten
HerstellerScythe
NameMine 2
Maße (BxHxT)130x143x160mm
Gewicht1150g
Lüfterdurchmesser120 & 140mm
Heatpipes (Durchmesser)8 (6mm)
KompatibilitätIntel Sockel LGA 775 & LGA 1156 & LGA1155 & LGA 1366; AMD Sockel AM2(+) & AM3
Preis59.00€

Im Gegensatz zu allen anderen Herstellern ziehen sich beim Mine 2 die Lamellen nicht einfach von einer Seite zur anderen, nein, sie sind alle paar Zentimeter unterbrochen. Ab und an noch verbundene Lamellen verhindern ein Verbiegen der ganzen Konstruktion. Die Kühlleistung soll dadurch merklich gesteigert werden, da die Luft - zumindest in der Theorie - einfacher durch die Lamellen kommt. Bereits beim Mugen 2 wurde dieser Trick erstmals angewendet.

Verarbeitung und Qualität

Bei Scythe war man von Anfang an bemüht, sich in puncto Qualität kontinuierlich zu verbessern und so hat man in den letzten Jahren doch einen relativ hohen Standard erreicht. Verglichen mit den Kühlern von Thermalright oder Noctua sind die Lamellen zwar etwas dünner und labiler, aber machen durch sauber eingehaltene Abstände und festem Sitz trotzdem einen guten Eindruck. Neuerdings schöpft auch Scythe die Vorteile eines vernickelten Kupferbodens aus und verhindert durch die silbrige Legierung ein Oxidieren des blanken Kupfers. Eine zusätzliche optische Aufwertung erfährt der Ninja 3 durch kleine Hülsen, welche die Heatpipeenden abdecken.

Montage

Bei der Montage geht Scythe fast den gleichen Weg wie beim hauseigenen Mugen 2 oder auch Ninja 3, was leider nicht nur positive Eigenschaften mit sich bringt. Zunächst aber erstmal zu den positiven Aspekten: Erfreulich ist die hohe Kompatibilität, aufbauend auf einer universell einsetzbaren Backplate. Dazu gesellen sich natürlich auch die zugehörigen Montagebügel, welche mit der Bodenplatte des Kühlers verschraubt werden. Der Kühler kann also auf allen für Intel und AMD geeigneten Mainboards verschraubt werden - eine ebenso aufwendige wie sichere Art der Montage.

Die Installation des Kühlers gestaltet sich dennoch etwas umständlich, da der Mine 2 weiterhin von unten angeschraubt wird. Der letzte Schritt, das Anbringen des/der Lüfter(s), geht dafür wieder vergleichsweise einfach durch die bewährten Klammern. Bis zu drei Lüfter mit 120- oder 140-Millimeter-Durchmesser lassen sich bei Bedarf befestigen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Scythe Mine 2
  2. Scythe Mine 2 im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Serienlüfter im Überblick
  5. Ergebnisse mit Serienlüfter
  6. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  7. Ergebnisse mit zwei Referenzlüftern
  8. Fazit

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