Noctua NH-U12A im Test

Noctua-Kühler sind für das bekannte Montagesystem bekannt. Dieses nennt sich SecuFirm2 und steht auch mit dem NH-U12A zusammen für einen stressfreien Einbau des Kühlers. Für unser AM4-System müssen wir unsere bereits vorhandene AMD-Backplate nutzen. Darauf werden vier der grauen Standoffs gelegt, woraufhin die beiden Montageplatten verschraubt werden. Mit der bebilderten Anleitung haben selbst Anfänger keine Verständnisprobleme, wenn es etwa um die Ausrichtung der besagten Montageplatten geht. Ist das erledigt, dann steht dem abschließenden Auflegen und Fixieren des Kühlturms nichts mehr im Wege. Zum Schluss werden die beiden Lüfter mithilfe der bereits angebrachten Drahtbügel angebracht. Viel Druck muss dabei nicht ausgeübt werden, was die ganze Sache zusätzlich erleichtert.


Der Einbau und Inbetriebnahme ging schnell - SecuFirm2 sei dank. Nun geht es ans Eingemachte: Wie schlägt sich die vom Hersteller selbst auserkorene 120mm-Tower-Referenz? Zwei Lüfter der hauseigenen Spitzenklasse, der weiterentwickelte Kühlerturm mit sieben Heatpipes und stark vergrößerter Kühlfläche (+37 Prozent gegenüber dem Vorgänger) versprechen jedenfalls in der Theorie exzellente Werte im Hinblick auf die Temperaturen und die Lautstärke. Wir klären im Folgenden, ob Noctuas jüngster Kühler den hohen Erwartungen gerecht wird.

Mit Blick auf die Lautstärke sei gesagt: Im Betrieb ist der NH-U12S bei halbierter Drehzahl überhaupt nicht hörbar. Und selbst bei 75 Prozent der Maximaldrehzahl kann nur ein leichtes Luftrauschen vernommen werden - ruhig ist es auch hier. Deutlicher hörbar und für Nutzer mit sensiblen Ohren nicht ganz so angenehm wird es bei maximaler Lüfterdrehzahl. Festzuhalten ist aber, dass die beiden NF-A12x25-Fans ihre Arbeit effektiv erledigen: Der statische Druck ist hoch, es entsteht ordentlich Durchzug, selbst bei verringerter Drehzahl, was unsere folgenden Messwerte im Hinblick auf die Temperaturen bestätigen.

Denn hier glänzt Noctua erneut mit extrem guten Werten. Es macht hierbei praktisch keinen klar messbaren Unterschied, ob die Lüfter mit 50 oder 75 Prozent der maximalen Drehzahl drehen. Es bleibt recht kühl und bei maximaler Drehzahl kühlt der NH-U12A den Prozessor auf Mitte 50 Grad Celsius. Ein sehr guter Wert, wobei die Silent-Qualität hervorgehoben werden sollte: Langsam drehende Lüfter kann der NH-U12A gut ab, denn weitere Messungen mit unhörbaren 30 Prozent der maximalen Lüfterdrehzahl waren genug, um den Prozessor weiterhin unter die 60-Grad-Celsius-Marke zu halten.



Inhaltsverzeichnis

  1. Noctua NH-U12A im Test
  2. Impressionen
  3. Einbau und Praxistest
  4. Fazit

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