Noctua NH-U12A im Test

Noctua ist für die eigenartige Farb- und Designwahl bekannt. Mindestens genauso bekannt ist aber die hochwertige Qualität, die auch der neue NH-U12A mitbringt. Ab Werk sind die beiden NF-A12x25-Rotoren bereits mit jeweils zwei Lüfterklammern am Alu-Kühlturm angebracht. Beim Anheben des Kühler merkt man das hohe Gewicht von ca. 1,2 Kilogramm. Geschuldet ist dies dem massiven Aufbau: Sieben Heatpipes führen von der großen, vernickelten Kupferbodenplatte in den Kühlturm, der laut eigenen Angaben stark überarbeitet wurde. Mit einer Höhe von 158 Millimeter baut der Tower nicht allzu hoch - das passt also genau mit den beiden 120mm-Lüftern. Die Oberseite lässt der Hersteller quasi blank. Die insgesamt 13 Enden kommen aus der Oberseite heraus und wurden sauber abgeschlossen. Das Herstellerlogo prangt Mittig, kaum zu übersehen, während im Bereich der Schrauben an der Montageplatte eine Ausbuchtung das Fixieren des Kühlers erleichtern soll. Generell ist die Verarbeitung erstklassig: Die einzelnen Kühlfinnen (57 insgesamt) haben alle den gleichen Abstand und sind sauber ineinandergefasst.


Aus Kompatibilitätsgründen hat sich Noctua für eine assymetrische Bauweise entschieden. Leicht links orientiert sollen so Kollisionen mit überhohen RAM-Modulen vermieden werden. Dazu soll es dank des 120mm-Formats keine Probleme mit dem ersten PCI-Express-Slot bei kompakteren Hauptplatinen geben. 
Die beiden Lüfter aus der Spitzenreihe hören auf die Bezeichnung NF-A12x25. Als alte Bekannte, die bereits bei uns im Test waren, hat sich Noctua für sehr hochwertige Modelle entschieden, die wie auch der Radiator selbst, mit einer sehr soliden Verarbeitung daherkommen. Die beiden Lüfter arbeiten im Drehzahlbereich von 450 bis 2.000 Umdrehungen pro Minute und werden via 4-Pin-PWM-Konnektor bequem vom Mainboard angesprochen. Falls das nicht gewünscht ist, kann mithilfe der beigelegte Low-Noise-Adapter beide Lüfter mit einer fixen Drehzahl betreiben. 




Inhaltsverzeichnis

  1. Noctua NH-U12A im Test
  2. Impressionen
  3. Einbau und Praxistest
  4. Fazit

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