be quiet! Dark Rock Pro C1 und Advanced C1

Ausgeliefert wird der Dark Rock Pro C1 in einem wuchtigen, schlicht gestalteten Karton. Auf diesem sind zahlreiche nötige Details zum Kühler aufgeführt. Passgenauer Schaumstoff im Inneren schützt den Kühler vor etwaigen Beschädigungen. Das Zubehör setzt sich aus dem Montagematerial für Intel- und AMD-Systeme, einer Anleitung sowie einer kleinen Tube Wärmeleitpaste zusammen. Die Lüfter sind bereits ab Werk am Kühlkörper montiert.

Nicht weniger wuchtig wie seine Verpackung fällt auch der Kühler selbst aus. Der Dark Rock Pro C1 ist dabei ein typischer Vertreter der Twin-Tower-Riege. Die Funktionsweise des Kühlers sollte eigentlich schnell klar sein: Die Wärme der CPU wird über den vernickelten Kupferboden aufgenommen und von den insgesamt sieben 6-Millimeter-Heatpipes - ebenfalls aus Kupfer - zu den zahlreichen Aluminiumlamellen weitergeleitet. Die Anordnung der Wärmeleitröhrchen wurde dabei so gewählt, dass sie sich optimal in den Luftstrom einfügen. Wie auch beim Noctua NH-D14 weisen die Lamellen des Dark Rock Pro C1 eine Zackenstruktur auf. Dies dient in erster Linie nicht nur der Optik, sondern soll die zuströmende Luft zusätzlich verwirbeln, wodurch eine bessere Kühlleistung erzielt werden kann. Soweit noch nichts Besonderes. Etwas hervorheben kann sich be quiets Kreations allerdings durch die edle Abdeckplatte aus Aluminium sowie dem schwarzen Finish.

Technische Daten
Herstellerbe quiet!
NameDark Rock Pro C1
Maße (BxHxT)150x166x133mm
Gewicht1550g
Lüfterdurchmesser120mm
Heatpipes (Durchmesser)7 (6mm)
KompatibilitätIntel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156 & LGA1155; AMD Sockel AM2(+) & AM3
Preis62.99€

Verarbeitung und Qualität

Bei der Qualität hat der Hersteller nicht zuviel versprochen. Der gesamte Kühler ist sauber verarbeitet und wir konnten keine wirklichen Mängel finden. Die Lamellen sind relativ stabil und sitzen allesamt im gleichen Abstand zueinander. Auch die Heatpipes wurden ordentlich eingelassen. Hinzu kommt der plane Boden sowie die edel wirkende schwarze Vernickelung. Die Abdeckplatte aus Aluminium gibt dem Ganzen noch den letzten Schliff.

Montage

Zum Schluss hat sich be quiet allerdings doch noch einen kleinen Ausrutscher erlaubt - und zwar bei der Montage. Bedingt durch die Abdeckplatte ist eine einfache Montage, wie wir sie beispielsweise vom Noctua NH-D14 kennen, nicht so ohne weiteres möglich. Aus diesem Grund nutzt man ein ähnliches Installationssystem wie wir es bereits von diversen Kühlern von Scythe kennen. Auch hier kommt eine Universal-Backplate für alle aktuellen Intel- und AMD-Systeme zum Einsatz. Bevor man jedoch mit der eigentlichen Montage beginnt, sollte man noch schnell die passenden Montagebügel an den Kühlerboden schrauben.

Anschließend wird die Backplate hinter dem Sockel platziert, die Schrauben durch die passenden Löcher geschoben, und dann alles mit kleinen schwarzen Gummiringen an seinem Platz gehalten. Nun muss noch die Wärmeleitpaste aufgetragen werden und der Kühler kann dann von hinten fest verschraubt werden.

Leider mussten wir während unserer Tests allerdings feststellen, dass nach der Montage auf ein Mainboard mit AMD-Sockel sich selbiges leicht verbiegt. Hier sollte be quiet unbedingt noch nachbessern.

Ebenfalls wünschenswert wären zudem zusätzliche Lüfterklammern, mit welchen man auch normale Lüfter einfach montieren kann. Zurzeit lassen sich ohne Bastelarbeiten nur die mitgelieferten Silent Wings installieren.


Inhaltsverzeichnis

  1. be quiet! Dark Rock Pro C1 und Advanced C1
  2. be quiet! Dark Rock Pro C1 im Detail
  3. be quiet! Dark Rock Advanced C1 im Detail
  4. So testet PC-Max
  5. Serienlüfter im Überblick
  6. Ergebnisse mit Serienlüfter
  7. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  8. Ergebisse mit zwei Referenzlüftern
  9. Fazit

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