Arctic Freezer 34 eSports Duo im Test

Für die Montage müssen zunächst beide Lüfter entfernt werden. Das ist dank der simplen Klammeraufhängung schnell und unkompliziert getan. Danach werden im Bereich der Bodenplatte zwei Montageklammern montiert - hierfür genügt jeweils eine Schraube pro Seite. Im Falle unseres AMD-Testsystems wird die Backplate des Retention-Moduls genutzt - in letztere werden die vom Hersteller bereitgestellten Standoffs angebracht. 

Anschließend kommt etwas von der mitgelieferten MX4-Wärmeleitpaste auf den Prozessor - dann wird der Kühler auf den Prozessor gelegt (Vorsicht: Plastikfilm vom Kühlerboden entfernen). Die abschließende Fixierung wird mit vier einfachen Rändelschrauben vorgenommen. Das war es mit der grundlegenden Montage der Kühlers - es folgt das Anbringen der Lüfter und das anstecken der PWM-Kabels ans Mainboard.

Positiv hervorzuheben ist, dass Arctic nun auch beim Montagematerial konsequent auf die Farbe Schwarz setzt. Die Montage ist recht einfach gehalten und das digitale Montagehandbuch steht einem Anfänger helfend zu Hand. Gut gemacht ist die animierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der beim Aufbau nichts schief gehen kann.

Praxistest

Arctics Ambitionen sind ziemlich klar: Viel Kühlleistung zum fairen Preis - und das möglichst leise. Dafür paart man zwei der hauseigenen BioniX P120-Lüfter mit einem schmalen Kühlkörper - das reicht für die meisten Systeme. Reserven sollen in jedem Fall damit vorhanden sein. Wie hoch der Spielraum für eventuelle OC-Vorhaben ausfällt und ob der Praxistest Arctics Versprechen bestätigt, klären wir im Folgenden.


Arctics Freezer 34 eSports Duo liefert im Hinblick auf die Temperaturen eine ausgezeichnete Leistung ab. Auch mit verringerter Drehzahl bewegt sich der Lüftkühler im mittleren 50 Grad-Bereich, womit der Nutzer bei Übertaktung des Prozessors keinerlei überhöhte Temperaturen fürchten muss. Drehen die beiden BioniX P-120-Lüfter noch mehr auf, dann geht es mit den Temperaturen konsequenterweise nach unten. Lässt man die Lüfter direkt über die Lüftersteuerung des Mainboards laufen, dann entsprechen die Leerlauf-Temperaturen der von uns getesteten Minimum-Drehzahl, wobei die Lüfter mit rund 500-800 Umdrehungen pro Minute noch langsamer gedreht haben - das kommt der Lautstärke zugute.
Auch bei der Lautstärke bringt der Freezer 34 eSports Duo eine gute Leistung. Bei festgelegter Drehzahl ist klar, dass sich die Lautstärke in beiden Szenarien nicht verändert, weshalb besonders die Minimallautstärke bei der automatischen Regelung über das Mainboard hervorsticht. 31,9 Dezibel sind aus einem geschlossenen Gehäuse praktisch unhörbar - mit 40,6 Dezibel unter Last agiert der Freezer 34 eSports Duo nicht allzu leise. Um die beiden BioniX P-120-Lüfter noch leiser zu bekommen, kann man an der Lüfterkurve Änderungen vornehmen. An sich zeigen unsere Messungen, dass unser Ryzen 7 1800X mit dem Arctic-Kühler effizient, das heißt leise und stark, gekühlt werden kann.


Inhaltsverzeichnis

  1. Arctic Freezer 34 eSports Duo im Test
  2. Arctic Freezer 34 eSports Duo im Test
  3. Montage und Praxistest
  4. Fazit

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