KFA2 Geforce RTX 2070 EX im Test

Battlefield 5 von EA ist derzeit das mitunter einzige Spiel, welches die Raytracing-Funktion unterstützt. Daher haben wir uns die Leistung der RTX 2070 EX speziell bei diesem Game genauer angesehen. Die Grafikeinstellungen sind komplett auf Ultra gestellt, die Auflösung des Test-Monitors beträgt 1440 x 2560 Pixel. Bevor man Raytracing einschaltet, liefert die GPU eine gute Performance. Die Bildwiederholrate lag bei durchschnittlichen 119 FPS. So konnte man die 144Hz, die der Monitor hergibt, beinahe voll ausschöpfen.


Anders sieht es allerdings aus, wenn man Raytracing einschaltet. Auch hier haben wir zum Vergleich die Grafikeinstellung auf Ultra und die DXR-Qualität ebenfalls auf "Ultra" gestellt. Die 60 FPS Marke konnte zwar zwischenzeitlich erreicht, aber nicht überschritten werden. Wobei speziell bei eingeschaltetem RT, die erreichte Leistung sehr abhängig von der Map-Auswahl ist - so auch bei einer Wüsten-Map: Reflexionen und Schatten halten sich hier in Grenzen, daher lief das Spiel konstant bei knappen 60 FPS mit gelegentlichen, kleineren Einbrüchen.

Es gibt aber auch Maps, beispielsweise "Stockholm", bei der es Feuer, viel Schatten und haufenweise Lichteffekte gibt. Hier geht die RTX 2070 in die Knie, beziehungsweise die RT-Kerne. Durchschnittlich 53 FPS lassen sich erreichen, was bereits unter der "magischen" 60-FPS-Grenze liegt. Und auch sonst lief das Spiel nicht sehr flüssig und wurde von immer wiederkehrenden FPS-Drops heimgesucht. Allerdings muss beachtet werden, dass das nur bei Raytracing auf "Ultra" der Fall ist.

Jedoch muss man natürlich nicht immer alles auf das maximal Mögliche stellen. Schaltet man die Raytracing-Funktion auf "Mittel" oder sogar "Niedrig" lassen sich bereits deutlich höhere FPS erzielen. Damit bleibt das Spiel auch flüssig spielbar, ohne dass die Qualität deutlich leiden muss. Im Vergleich zu Raytracing auf "Ultra" erkennt man wenn nur sehr leichte Unterschiede in der Detailtiefe. Dennoch besteht die Tatsache, dass durch eingeschaltetes DXR die zu erreichenden FPS teilweise deutlich reduziert werden.


Ob sich die Raytracing-Funktion überhaupt rentiert, hängt auch von dem Monitor eines jeden Spielers ab. Nutzer von 60-Hz-Monitoren können fast ohne Einbuße nach Belieben das Raytracing einschalten. Bei 144-Hz-Monitoren, also auch bei unserem Test-Monitor, liegt es an den Präferenzen des Benutzer selbst. Möchte man die hübschen Licht- und Schatten-Effekte haben, so kann man die schnelle Bildwiederholrate des Monitors nicht auskosten. Ohne DXR profitiert man eben von der hohen FPS-Zahl, was sich in flüssigerem Gameplay bemerkbar macht. Wir sind gespannt, ob uns Nvidia bald mit neuen Updates überrascht, welche die Leistung vor allem in Hinblick auf das Raytracing optimieren können.


Nachfolgend noch einmal die realen FPS-Werte der Spiele Rocket League, Overwatch und Fortnite. In jedem Spiel haben wir die höchsten Einstellungen ausgewählt, die Auflösung beträgt 2560 x 1440 Pixel.




Inhaltsverzeichnis

  1. KFA2 RTX 2070 EX im Test
  2. Lieferumfang, Testsystem
  3. Die Karte im Detail, technische Informationen
  4. Neue Features der Turing-Generation
  5. Benchmark
  6. Battlefield 5, weitere Games
  7. Software, 1-Click-OC
  8. Temperaturen und Lautstärke
  9. Fazit

Anzeige