KFA2 GeForce RTX 2080 Ti EX im Test

Benchmark

Auch die RTX 2080 Ti EX unterziehen wir einer Reihe von Benchmark und schauen anschließend, welche Performance sie im Realbetrieb abliefern kann. Angefangen bei Time Spy Extreme und Fire Strike Ultra von 3DMark. Bei den Ergebnissen erkennt man einen massiven Vorsprung zur RTX 2070 EX. Damit beweist das Top-Modell wieder einmal ihre brachiale Rohpower. Bei angeschaltetem "1-Click-OC" kommt man auf ca. 150 Punkte mehr, was eine Verbesserung von knapp 2,5 Prozent bedeutet. Auch bei FurMark in QHD-Auflösung lässt die RTX 2080 Ti EX andere Mittelklasse-Modelle weit hinter sich.


Games

Beim Zocken liefert die Karte wie zu erwarten eine sehr gute Leistung. Jedes Spiel lässt sich zumindest in QHD-Auflösung und maximalen Details mit mindestens 60 FPS zocken, in der Regel aber weitaus mehr. Bei FullHD erreicht man die 144-FPS-Marke im Normalfall immer. Bei 4K-Monitoren kommt auch die RTX 2080 Ti EX ins Schwitzen, aber auch hier sind bis auf ein paar Ausnahmen immer 60 FPS möglich. Hier kommt es aber auf viele Faktoren wie OC, gute Belüftung und Kühlung, Monitor-Anzahl, das gewählte Spiel und natürlich die Spieleinstellung an.

Unser Testmodell musste sich verschiedenen Games stellen, angefangen bei Battlefield 5. Hier testeten wir auch die DXR-Funktion, und wie sehr sich das RayTracing auf die Leistung auswirkt. BF5 selbst bietet vier DXR-Modi (Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra) und natürlich lässt es sich auch komplett ausschalten. Während die Leistung zwischen den Modi stärker schwanken soll, ist der Unterschied bei den verschiedenen Stufen zumindest optisch nicht allzu groß. Teilweise reicht DXR auf Niedrig um einen schönen Effekt zu generieren, ohne dass die FPS darunter stark leiden müssen. Hier muss jeder selbst entscheiden, infwiefern er Optik der Leistung vorzieht und umgekehrt.




Temperatur

Der massive Kühler bringt glücklicherweise einen zufriedenstellenden Kühleffekt. Unterzieht man die Karte einem Stresstest, wird sie maximal 82 C° warm. Beim normalen Zocken unter QHD und höchsten Einstellungen, kommt die GPU auf 80 - 81 C°. Der Hersteller gibt eine maximale Temperatur von 89 C° an, wir konnten diese nicht mal ansatzweise erreichen. Im Office-Betrieb mit zwei Monitoren, pendelt die Karte zwischen 45 und 48 C°. Im Idle bleibt die Karte mindestens 42 C° warm, unter 40 C° kamen wir auch mit voll aufgedrehten Lüftern nicht.


Software

Auch die RTX 2080 Ti EX lässt sich über die Xtreme Tuner Plus Software einstellen. Diese kennen wir bereits aus unseren anderen KFA²-Grafikkarten-Tests, hier könnt ihr euch die Software herunterladen. Zur App selbst gibt es wie immer nicht allzuviel zu sagen. Sie ist wie ein Auto-Cockpit aufgebaut, links und rechts gibt es die Drehzahlmesser, welche GPU- und Speichertakt anzeigen. Mittig lassen sich OC-EInstellungen vornehmen, darunter wird die GPU-Temperatur und die aktuelle Lüftergeschwindigkeit angezeigt. Außerdem gibt es noch das 1-Click-OC, mit dem man die Karte wortwörtlich mit nur einem Klick ein wenig übertaktet. Ansonsten gibt es noch die obligatorische RGB-Einstellungen sowie einen Reiter für die Lüfter-Geschwindigkeit. Insgesamt ist die Software aufgeräumt, intuitiv und sie tut was sie soll. Der Funktionsumfang ist ausreichend, jedoch dürften sich vor allem Enthusiasten bei einer Karte diesen Kalibers mehr Einstellmöglichkeiten wünschen.

Inhaltsverzeichnis

  1. KFA2 GeForce RTX 2080 ti EX im Test
  2. Lieferumfang, Testsystem
  3. Die Karte im Detail, technische Informationen
  4. Benchmark, Games und Software
  5. Fazit

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