Asus TUF Gaming FX705DY Notebook im Test

Design und Verarbeitung

Auf den ersten Blick kann das Design des Design und Verarbeitung des FX705DY überzeugen. Dazu trägt überwiegend der gut gelungene Gaming-Look bei, der nicht nur mit Farbwechsel (schwarz/rot), sondern auch einer passenden Schaffierung das Design abrundet.

Bei der Verarbeitung muss sich Asus aber etwas Kritik gefallen lassen. Insgesamt wirkt das Gerät durchaus stabil, jedoch lässt sich gelegentlich ein leichtes Knarzen ausmachen, etwa beim Tragen mit nur einer Hand. Außerdem lässt sich der Deckel merklich eindrücken. Doch das ist bei einem 17 Zoll großen Gerät nicht allzu verwunderlich.

Mit 2,60 Kilogramm haben wir es hier auch nicht mit einem Leichtgewicht zu tun, was auch die Abmessungen von 400x279x27.6mm bestätigen. Für ein Gerät dieser Klasse ist die Mobilität aber angemessen, immerhin kosten dünnere und leichtere Geräte nicht selten mehr als das Doppelte.

Tastatur, Touchpad und Display

Deutlicher auf's Gaming ausgerichtet als das Gehäuse ist die Tastatur, dessen Beschriftung in rot gehalten ist. Besonders hervorgehoben werden außerdem die WASD-Tasten.

Das Layout ist von Asus generell gut umgesetzt, allerdings scheint der Nummernblock trotz der Größe des Notebooks einige Trbute gefordert zu haben. Zum einen gibt es keine Fullsize-Entertaste und zum anderen muss man sich mit recht schmalen Pfeiltasten abfinden. An letzteren Umstand haben wir uns im Test aber schnell gewöhnt. Tippen lässt es sich auf der Tastatur indes recht gut, der Hubweg hätte hier aber noch ein bisschen größer sein können.


Das Touchpad ist beim FX705DY mittelgroß und besitzt flächenbündige Tasten, was optisch sicherlich besser aussieht, aber den einen oder anderen Nutzer abschrecken könnte. Uns hat die Bedienbarkeit leider nicht überzeugt, weil das Touchpad etwas locker saß und beim Antippen immer etwas nachwippte. Womöglich handelt es sich aber um ein Montagsmodell, denn normal scheint dieser Umstand definitiv nicht.

Das 17,3 Zoll große Display löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf und bietet eine Helligkeit von 300 cd/m² bei einer Bildwiederholrate von 60 Hertz. Bedenkt man, dass sich mit der Radeon RX 560X bestenfalls um eine Midranger-GPU handelt, dann wirken die genannten Spezifikationen äußerst passend.

Ausstattung und technische Informationen

Die verbaute AMD-APU Ryzen 5 3550H ist auf den Einsatz in leistungsstarken Notebooks konzipiert und arbeitet mit einer TDP von 35 Watt. Die vier Kerne laufen mit 2,1 Ghz (Base) bis hin zu 3,7 Ghz (Boost) und können je zwei Threads bearbeiten (insgesamt 8 Threads). Er ist damit mehr oder weniger der direkte Konkurrent zu Intels Core i5-8300H mit ebenfalls 4 Kernen / 8 Threads.

Der Arbeisspeicher im DDR4-2400-Format ist 8GB groß belegt nur einen der beiden Slots, entsprechend kann der RAM durch den Nutzer auch erweitert werden. Bei der SSD handelt es sich währenddessen um ein M.2-Modell von Kingston mit 512GB, welches per PCIe angebunden ist. Die Grafikkarte ist wie schon erwähnt die Radeon RX 560X aus der Polaris-Serie. Sie besitzt 4GB GDDR5-RAM und liegt leistungstechnisch zwischen der GTX 1050 und GTX 1050 Ti.

Bezüglich der drahtlosen Konnektivität bietet das FX705DY WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac sowie Bluetooth 4.2. An Anschlüssen finden wir links 1x Power-Connector, 1x Ethernet, 1x HDMI, 1x USB A 2.0, 2x USB A 3.0 und 1x Kombi-Audio-Büchse. Rechts finden wir - und das ist etwas überraschend - gar nichts, abgesehen von einem Kensington Lock. Der Akku ist übrigens fest verbaut und bietet eine Kapazität von 64 Wh.


Inhaltsverzeichnis

  1. Asus TUF Gaming FX705DY Notebook im Test
  2. Das Asus TUF Gaming FX705DY im Detail
  3. Praxistest
  4. Fazit

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