Powercolor Radeon R9 290X OC Grafikkarte im Test

Auf der Radeon R9 290X kommt gegenüber den anderen Southern-Island-Ablegern eine neue GPU zum Einsatz, die auf den Namen "Hawaii-XT" hört und auf die Grapics-Core-Next-2.0-Architektur setzt. Trotzt der neuen Versionsnummer, sind keine wirklichen Neuentwicklungen im Grafik-Chip implementiert, sondern wurden bestehende Elemente optimiert. Die gestiegene Anzahl an Recheneinheiten dürfte für den größten Performance-Gewinn gegenüber der R9 280X sorgen. Die GPU weist demnach 2.816 Shader-Einheiten, 176 TMUs und 64 Rasterendstufen auf. Die Turbo-Frequenz liegt in der Regel bei 1.000 Megahertz. Unsere vorliegende Version der Radeon R9 290X von Powercolor ist ab Werk minimal übertaktet und arbeitet mit 1.030 Megahertz. Der vier Gigabyte umfassende GDDR5-Speicher taktet nach der AMD-Vorgabe mit 2.500 Megahertz.  

Technische Daten
GPUHawaii XT
Speicherkapazität4.096 Megabyte
Fertigung28 Nanometer
Transistoren6,2 Milliarden
GPU-Takt (Turbo)1.030 Megahertz
Shader-Einheiten2.816
Textur-Einheiten176
Rasterendstufen64
DirectX-Version11.2
Pixelfüllrate65,9Gigapixel
SpeicherartGDDR5
Speichertakt2.500 Megahertz
Speicher-Interface512 Bit
Speicher-Bandbreite320 GB/Sekunde
TDP250Watt
Multi-GPU4-Way Crossfire
Gesamtlänge26,6 Zentimeter

Weitere Neuerung der GCN-2.0-Architektur sind die TrueAudio-Technologie, Crossfire ohne Bridge und PowerTune 2.0. Die letztgenannte Funktion bezieht nun auch die Temperatur der GPU in die Berechnung ein und passt den Takt samt Spannung sowie die Lüfterdrehzahl an die entsprechenden Gegebenheiten an. Insgesamt betrachtet, arbeitet AMDs "optimiertes" PowerTune aggressiver und mit einem Temperaturmaximum von 94 Grad Celsius.

Ein in den Grafik-Chip integrierter Digital-Signal-Prozessor bildet im Kern die TrueAudio-Technologie. Dabei handelt es sich einfach ausgedrückt um eine Audio-Engine auf Hardware-Basis, die Entwicklern gänzlich neue Freiheiten beim Erstellen von Sound-Signalen mithilfe einer Art "programmierbarer Shader" offerieren sollen. Laut den Kaliforniern wird dadurch der Spiele-Sound auf ein neues Niveau gehoben. 

Lieferumfang

Zwar gehört die Powercolor Radeon R9 290X OC zu den Grafikkarten im 500-Euro-Segment, dennoch fällt der Lieferumfang sehr spartanisch aus. Bei liegen lediglich die Software-CD, ein Handbuch und ein Stromadapter. Trotz der geringen, physischen Zugaben, dürfen sich Käufer über die Möglichkeit freuen, dank AMDs Never-Settel-Forever-Programm auf drei hochwertige Spiele zurückgreifen zu können. Zudem ist die Powercolor R9 290X OC in einer speziellen Battlefield-4-Edition erhältlich, bei der logischerweise der neuste Dice-Shooter beiliegt.

Die Verpackung der R9 290X OC von Powercolor entspricht dem einfachen, gewohnten Design. Features und Spezifikationen der Grafikkarte sind auf der Rückseite der Box festgehalten.


Inhaltsverzeichnis

  1. Powercolor Radeon R9 290X OC Grafikkarte im Test
  2. Spezifikationen & Lieferumfang
  3. Die Karte im Überblick
  4. So testet PC-Max
  5. 3D Mark 11
  6. Unigine Heaven 3.0
  7. Crysis Warhead & Crysis 2
  8. Metro 2033
  9. Lost Planet 2
  10. DiRT 3
  11. The Elder Scrolls V: Skyrim
  12. Battlefield 3
  13. Luxmark v2.0
  14. Physikalische Messungen
  15. Overclocking
  16. Fazit

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