MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X im Test

 

Zunächst bietet sich ein Blick auf die technischen Daten der Grafikkarte an. Dafür eignet sich GPU-Z, womit sämtliche Werte ausgelesen und dargestellt werden.

Unser Testsystem setzt sich aus einem  Core i7-6700K zusammen, welcher mit 4,4 Gigahertz läuft, um einen CPU-seitigen Flaschenhals zu verhindern. Gekühlt wird der Chip von einem Noctua NH-D15S, welcher auf einem Asus Z170 Pro verschraubt ist und den Prozessor adäquat kühlt. Flankiert wird der Prozessor von 32 Gigabyte DDR4-2400Mhz Arbeitsspeicher von Crucial aus der Ballistix Sport-Serie. Um auch für schnellste Grafikkarten mit höchstem Verbraucht (Stichwort: Dual-GPU) genug Leistung bereistellen, setzen wir auf ein be quiet! Dark Power Pro 11 mit 850 Watt. Unsere primäre SSD von Samsung aus der 950 Pro-Serie ist 256GB groß, zusätzlich ist noch eine SSD von SK hynix mit 512 GB verbaut. Das Gehäuse ist von Fractal Design - das Define R5 eignet sich aufgrund des Platzangebots hervorragend um Grafikkarten aller Kaliber zu testen. Getestet wird unter Windows 10 (64-Bit), die Bildausgabe geschieht über den Phlips Brilliance 4K Ultra HD LED-Monitor, um auch Szenarien in höhen Auflösungen testen zu können.

Die gewählten Benchmarks sollen die allgemeine Leistungsfähigkeit als solches und auch die Performance in Spielen optimal erfassen. Gerade so kann man eine Grafikkarte anhand mehrere gemessener Parameter beurteilen und letztendlich auch bewerten. Unter anderem finden sich fordernde Titel wie Rise of the Tomb Raider neben den bekannten synthetischen Benchmarks (Firestrike und Co.). Hinzu kommen abschließend Verbrauchs-, Temperatur- sowie Lautstärkemessungen, ehe es ans Übertakten geht.

Damit der Prozessor nicht limitiert, wurde selbiger auf 4,4 Gigahertz übertaktet, während 32 Gigabyte Arbeitsspeicher mit XMP-Einstellung bei 2.400 Megahertz für nahezu alle Szenarien mehr als genug sein sollte. 
Der High-End-Benchmark-Parkours beinhaltet die gängigen Auflösungen (Full-HD, 2K, 4K). Um variable Performanceschwankungen zu vermeiden, sind spezielle Features wie beispielsweise PhysX und TressFX ausgeschaltet. Ermittelt werden in den entsprechenden Auflösungen dann die Durchschnitts-FPS sowie, wenn möglich, die Minimum-FPS.
Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, testen wir natürlich die Grafikkarten mit den neuesten Treibern. Im Falle der MSI GTX 1080 Ti Gaming X wäre das die v381.89 von Nvidia für Windows. Das Betriebssystem selbst ist auch auf dem aktuellsten Stand.


Inhaltsverzeichnis

  1. MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X im Test
  2. So testet PC-Max
  3. 3D Mark FireStrike
  4. 3D Mark Time Spy
  5. VR Mark
  6. Deus Ex: Mankind Divided
  7. Doom
  8. Gears of War 4
  9. Hitman
  10. Rise of the Tomb Raider
  11. Total War: Warhammer
  12. Stromaufnahme, Temperatur und Lautstärke
  13. Overclocking
  14. Fazit

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