Fractal Design Define Nano S im Test

Das Nano S hat im Inneren viel Raum zum Atmen. Dies wirkt sich positiv auf die Temperaturen des Intel-Pentium-G3258-Prozessors aus. Selbstverständlich könnte hier auch eine performantere CPU ohne Probleme gekühlt werden. Der Support für Kühler mit einer Höhe von bis zu 160 Millimetern oder sogar eine Wasserkühlung lässt hinsichtlich der Wahl des Prozessors in jedem Fall viel Spielraum.

 

 

Die speziell für kompakte Gehäuse entwickelte Grafikkarte vom Typ Radeon R9 270X wird in diesem Fall deutlich wärmer. Ist der Fronteinlass eventuell zu stark verdeckt? Oder liegt es daran, dass die Grafikkarte zu nah am Netzteil positioniert ist? Vielleicht agiert das Nano S auch einfach besser mit langen Grafikkarten, die größere und leistungsstärkere Kühler mit sich bringen. Vermutlich führt eine Kombination dieser drei Faktoren letztlich dazu, dass die Temperaturen in diesem Testdurchgang eher hoch ausfallen. Bis zu 80 Grad Celsius sind in jedem Fall ein Wert, den wir in einem Case dieser Größe nicht erwartet hätten.

In der Standard-Konfiguration ist das Define Nano S mit einem Paar Drei-Pin-Lüfter ausgestattet. Diese sind nicht gerade die leisesten, was es umso verwunderlicher macht, dass Fractal Design nicht auf Pulsweitenmodulation gesetzt hat. Vor allem angesichts der Tatsache, dass das Case sogar mit schallabsorbierenden Materialien verkleidet ist, hätten wir uns hier eine Silence-orientiertere Ausstattung gewünscht.


Inhaltsverzeichnis

  1. Fractal Design Define Nano S im Test
  2. Spezifikationen und Testverfahren
  3. Performance
  4. Fazit

Anzeige