EVGA DG-87 Gehäuse im Test

Mit seinen vier neuen Modellen im Preisbereich von 175 bis 260 Euro hat EVGA vor allem den Highend-Markt für Enthusiasten anvisiert. Das DG-87 bietet hier mehr als nur ein kollosales Erscheinungsbild und kann aus unserer Sicht als gelungener Einstieg in den Gehäusemarkt bezeichnet werden.

Für das DG-87 sprechen zunächst das einzigartige Design und die exzellente Verarbeitung. Bei den Features hat EVGA zudem nicht am falschen Ende gespart und dem Gehäuse das I/O-Panel in doppelter Ausführung spendiert. Die ab Werk vorkonfigurierte Lüfter-Steuerung, das einstellbare Display unter dem Seitenfenster und nicht zuletzt das große Platzangebot auf der Vorder- und Rückseite sind praktische Features, die in der oberen Preisklasse auch definitiv angemessen sind.

Gegen den Koloss von EVGA wäre die schlechte Kühlleistung bei Grafikkarten zu nennen, insbesondere in dem - für Enthusiasten besonders wichtigen - Multicard-Betrieb. Hinzu kommt die bestenfalls mittelmäßige Schalldämmung und der Verzicht auf interne 5,25-Zoll-Schächte.

Abschließend findet das DG-87 einen würdigen Platz in der Oberklasse und kann sich vor allem mit seinem einzigartigen Design von der Konkurrenz abheben. Obwohl sich das Vorserienmuster in unserem Test einige Patzer leistete, stimmt in der Summe sowohl die Verarbeitung, als auch das integrierte Feature-Set, das unter anderem mit einem zusätzlichem HDMI- und USB-3.1-Port klar in Richtung künftiger Entwicklungen getrimmt ist. Aus diesem Grund erhält EVGA hierfür unsere PC-Max Redaktionsempfehlung. 


Inhaltsverzeichnis

  1. EVGA DG-87 Gehäuse im Test
  2. Design und Verarbeitung
  3. Innenraum und Installation
  4. Kühlung und Lautstärke
  5. Fazit

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