EVGA DG-87 Gehäuse im Test

In unserem aktuellen Testsystem werkelt ein Intel Core i5-3570k mit 4,4 Gigahertz auf einem ASUS Z77 Sabertooth mit einem Dark Rock 3 als CPU-Kühler. Zur Seite stehen acht Gigabyte G.Skill Ripjaws-X und das SLI-Gespann aus zwei werksseitig übertakteten GTX 970 SSC von EVGA. Um das System auf Basis von Windows 8 64 Bit möglichst auszureizen, wird während der Messphase ein 4k-Video dekodiert und gleichzeitig das Spiel Tomb Rider in UltraHD mit maximalen Grafikeinstellungen im SLI-Modus gespielt. Als Rechengrundlange dient dann die durchschnittliche Wärmeentwicklung der letzten fünf Minuten.

Wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, bietet das DG-87 ab Werk sechs Lüfter, welche wir über die K-Boost-Taste auf 25 Prozent der Maximalleistung eingestellt haben. Für den übertakteten Prozessor stellt die Kühlung so kein Problem dar.

Problematisch wurde es allerdings bei den beiden EVGA GTX 970, welche schnell die Marke von 80 Grad Celsius überschritten haben. Zudem schalteten sich während der Messung die Lüfter sporadisch aus - laut EVGA ein Firmware-Fehler, der bis zur Serienreife behoben werden soll. Bei unserem Testmuster handelte es sich um einen Prototyp, was der Hersteller mehrmals betonte. Weiterhin ist uns negativ aufgefallen, dass das DG-87 Vibrationen schlecht abdämpft und so je nach Systembelastung zu ganz leichtem Rattern neigt. Auch diese Schwachstelle soll laut EVGA bis zur offiziellen Markteinführung behoben werden.

Im Office-Betrieb ohne größere Beanspruchung der Grafikkarten reicht die Lüftergeschwindigkeit von 25 Prozent für eine durchgängige Kühlung problemlos aus. Mit 31,8 dB ist der Rechner auch angenehm ruhig, bewegt sich im Vergleich mit anderen getesteten Modellen dennoch nur im Mittelfeld. Schlechter sieht es beim Gaming aus, wo es unser Testsystem sogar auf 45,1 dB brachte.


Inhaltsverzeichnis

  1. EVGA DG-87 Gehäuse im Test
  2. Design und Verarbeitung
  3. Innenraum und Installation
  4. Kühlung und Lautstärke
  5. Fazit

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