Cooltek Coolcube Mini Gehäuse

Der Coolcube Mini von Cooltek muss ab Werk ohne einen einzigen Ventilator auskommen, womit die Temperaturen unserer durchaus leistungsstarken Komponenten im Vergleich zu den bisher getesteten Mini-ITX-Gehäusen theoretisch hoch ausfallen dürften. Allerdings ist dieser Umstand auch ein positiver Aspekt im Hinblick der Lautstärke: Keine Gehäuselüfter bedeuten weniger Geräuschemissionen. Wie der platzsparende Alu-Kubus in der Praxis tatsächlich abschneidet, erfahrt ihr im Folgenden:

12 Volt - Idle
TorinoXilence
23.0 °C
 
0.0 °C
30.0 °C
28.0 °C
Coolcube MiniCooltek
33.9 °C
 
0.0 °C
40.9 °C
32.9 °C
Q03BLian Li
39.0 °C
 
0.0 °C
45.0 °C
40.0 °C
Node 304Fractal-Design
25.5 °C
38.5 °C
32.5 °C
28.5 °C
ProdigyBitfenix
28.0 °C
42.0 °C
31.0 °C
32.0 °C
Node 605Fractal Design
32.5 °C
46.5 °C
32.5 °C
35.5 °C
12 Volt - Last
TorinoXilence
63.0 °C
 
0.0 °C
52.0 °C
33.0 °C
Coolcube MiniCooltek
74.5 °C
 
0.0 °C
56.5 °C
38.5 °C
Q03BLian Li
91.0 °C
 
0.0 °C
69.0 °C
46.0 °C
ProdigyBitfenix
62.0 °C
86.0 °C
54.0 °C
34.0 °C
Node 304Fractal-Design
65.5 °C
86.5 °C
55.5 °C
32.5 °C
Node 605Fractal Design
72.5 °C
93.0 °C
58.0 °C
37.0 °C
12 Volt
Q03BLian Li
38.5 dB(A)
40.9 dB(A)
TorinoXilence
39.6 dB(A)
40.4 dB(A)
Coolcube MiniCooltek
41.7 dB(A)
44.5 dB(A)
ProdigyBitfenix
37.4 dB(A)
51.0 dB(A)
Node 304Fractal-Design
41.6 dB(A)
52.0 dB(A)
Node 605Fractal Design
41.7 dB(A)
57.4 dB(A)

Trotz der beengten Platzverhältnisse kann der unter ein Kilogramm schwere Alu-Würfel mit ordentlichen Temperaturen im Leerlauf sowie Vollastbetrieb überzeugen. Die Thermalwerte unserer Komponenten befanden sich zu keinem Zeitpunkt des Tests im kritischen Bereich, und das obwohl unsere vergleichsweise leistungsfähige Hardware nicht für den Einsatz im Coolcube Mini vorgesehen ist. Demnach können besonders stromsparende Konfigurationen bedenkenlos auch ohne den Einsatz von Lüftern adäquat gekühlt werden.

Anmerkung: Die vergleichbar guten Messergebnisse liegen insbesondere am Fehlen einer Grafikkarte, die neben einer hohen Lautstärke auch die Temperaturen im Innenraum maßgeblich beeinflusst.

Bei der Lautstärke sieht das Ganze etwas anders aus: Unser SFX-Netzteil war die größte Geräuschquelle im Rechner, da die entstandene Warmluft im Innenraum vom Stromspender eingesaugt und schließlich an der Rückseite herausgepustet wird. Dementsprechend musste der Lüfter des PSU stark aufdrehen, was in einer, für passive Gehäuse, relativ hohen Lautstärke von 41,7 Dezibel resultiert. Unter Last verstärkt sich der genannte Effekt noch einmal, sodass der Coolcube Mini mit 44,5 Dezibel auf sich Aufmerksam macht und im direkten Vergleich klar hinter den Konkurrenten in Form des Q03B von Lian Li sowie dem Torino von Xilence landet.

Anmerkung: Die vergleichbar guten Messergebnisse liegen insbesondere am Fehlen einer Grafikkarte, die neben einer hohen Lautstärke auch die Temperaturen im Innenraum maßgeblich beeinflusst.


Inhaltsverzeichnis

  1. Cooltek Coolcube Mini Gehäuse
  2. Ausstattung und Spezifikationen
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. So testet PC-Max
  7. Messungen und Eindrücke
  8. Fazit

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