Cooler Master Mastercase H500 im Test

Das Einbauen der Hardware in das Mastercase H500 war keinesfalls schwierig. Es war genügend Platz vorhanden, während die Netzteilblende einfach herausgesteckt werden konnte. Wem Festplattenkäfige stören, kann selbigen auch ohne Umwege mit der Entfernung einer Schraube schnell herausnehmen. Das Verlegen der Kabel war kein großes Problem, die Blende versteckt diese auch gekonnt, um den cleanen Look des Innenraums zu wahren.

Zwischen Mainboardtray und Seitenteil ist genug Platz vorhanden. Das Verschließen der rechten Seite war dadurch kein Problem. Ein nettes Detail und gut durchdacht ist die Montagemöglichkei für SSDS am Mainboardtray zu sehen. Vier kleine Haltenasen werden an die Bohrungen der SSD geschraubt. Dann muss die SSD ganz einfach in die vorgesehenen Löcher eingedrückt werden.

Praxistest

Testhardware
ProzessorAMD Ryzen 7 1800X
MainboardASUS ROG Crosshair VI Hero
GrafikkarteSapphire Radeon RX 580GB Nitro+ Limited Edition
SSDCorsair MP500 480GB
ArbeitsspeicherCorsair Vengeance LPX DDR4 3.000 2x8GB 
NetzteilCorsair TX 550M 80+ Gold
KühlungAMD Boxed


Zwei riesige 200mm-Lüfter in Front, viel Mesh und üppig viel Platz. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für ordentliche Werte im Praxistest. Im Folgenden zeigen wir, wie sich das Cooler Master Mastercase H500 geschlagen hat.

Cooler Master Mastercase H500 Lautstärke (Dezibel)
 LeerlaufLast
50% Drehzahl35,152,4
75% Drehzahl37,651,8
100% Drehzahl40,151,7

Im Betrieb fällt auf, dass das Mastercase H500 sicherlich nicht zu den leisesten Vertretern gehört. Die beiden 200m-Fans arbeiten im Leerlauf ruhig - ebenso wie unsere Test-Hardware. Unter Last allerdings zeigt sich, dass der recht offene Aufbau mit groß dimensionierten Mesh-Partien den Schall gut nach draußen lässt. Entsprechend fällt die Lautstärke unter Volllast recht hoch aus. Auffällig: Drehen die Lüfter schneller indem mehr Luft befördert wird, dann sinkt die Lautstärke (unter Last).

Temperaturen CPU (Celsius)
 LeerlaufLast
50% Drehzahl3060
75% Drehzahl2559
100% Drehzahl2259

 

Temperaturen GPU (Celsius)
 LeerlaufLast
50% Drehzahl2672
75% Drehzahl2571
100% Drehzahl2570

Mit Fokus auf den Temperaturen bringt der Testkandidat sehr gute Leistungen. Zwar arbeiten die drei werksseitig verbauten Lüfter etwas laut - dahinter steckt aber etwas: Der Mesh-Aufbau begünstigt einen ordentlichen Airflow - davon profitieren letztendlich die Temperaturen. Diese fallen nämlich in jederlei Hinsicht hervorragend aus - unter höchster Auslastung wird der Prozessor maximal 60 Grad warm, die Grafikkarte überschreitet nicht einmal die 70 Grad Celsius-Marke.


Inhaltsverzeichnis

  1. Cooler Master Mastercase H500 im Test
  2. Erscheinungsbild
  3. Innenaufbau
  4. Praxistest
  5. Fazit

Anzeige