Antec Nineteen Hundred Gehäuse im Test

Viele Big-Tower überwältigen alleine mit den Abmaßen und genau dies ist auch beim Nineteen Hundred der Fall: Mit etwa 70 Zentimetern fällt es vergleichsweise hoch, mit einer Breite von knapp 23 Zentimetern jedoch eher schlank aus. Auch ist das Gewicht des recht dezenten Towers mit 13,2 Kilogramm noch human. Ähnlich große Gehäuse wiegen teils bis zu 20 Kilogramm. Alles in allem mag wohl kaum ein Nutzer ein solches Gehäuse transportieren, da es sich an einem fixen Ort in fast jeder Umgebung wohlfühlt. Dafür spricht zumindest das für Antec verhältnismäßige sehr cleane Design, das von Mesh-Elementen ringsherum an der Front, dem eigenen Hersteller-Logo und dem Window am linken Seitenteil akzentuiert wird.

Weiterhin fallen zumindest an der Front die drei 5,25-Zoll-Einschübe sowie das umfangreich ausgestatte Frontpanel auf. Letzteres bietet neben zwei USB-2.0-Buchsen ganze vier Ports der neuen, dritten Generation sowie die Audio-Steckplätze und die übrigen Schalter (Reset und Power). Die nötige Frischluft wird von einem rot- oder grün lackierten Mesh-Element bezogen, das das ansonsten seriöse Auftreten des Gaming-Towers etwas auflockert. Beim Material der Frontverkleidung setzt Antec weitestgehend auf Kunststoff. Selbiger fällt glücklicherweise Robust aus und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Der Deckel des Nineteen Hundred ist aus einem Stück gefertigt und besteht ebenfalls aus Polycarbonat. Um einen Luftein- und Auslass zu gewährleisten weist die entsprechende Partie Perforierungen auf. Fixiert wird das Anbauteil von zwei Schrauben über die Rückseite. 

Die Seitenansicht zeigt, dass sich Antec beim Nineteen Hundred für einen aufgeteilten Innenraumaufbau entschieden hat. Hierfür verfügt das Gehäuse einerseits über ein herkömmliches Seitenteil mit- und ohne Window sowie an jeder Seite jeweils eine Klappe. Ähnlich wie beim Obsidian 900D von Corsair ist so der Zugang zum Netzteil oder den unten verbauten Datenträgern gewährleistet. Fixiert werden beide Seitenteile via Thumbscrews, die Klappen mithilfe eines Druck-Mechanismus, der ebenfalls von der Rückseite betätigt wird.

Antec zeigt mit gleich zwei Netzteilvorbereitungen, dass das Nineteen Hundred insbesondere für Power-User konzipiert wurde. Damit lassen sich in Anbetracht der Rückseite leistungsfähige Quad-GPU-Setups mit der nötigen Energie befeuern, denn es stehen dafür immerhin neun Erweiterungs-Slots bereit. Neben der Lüftersteuerung befinden sich außerdem ein gut erreichbarer Staubfilter an der Unterseite sowie zwei Schlauchdurchlässe an der Rückseite.

Vier weiche Gummifüße am Boden des Nineteen Hundred sollen das gesamte Konstrukt von der Standfläche entkoppeln und einen sicheren Stand gewährleisten. Ebenso ist der im letzten Abschnitt erwähnte Staubfilter von dieser Stelle aus zu erreichen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Antec Nineteen Hundred Gehäuse im Test
  2. Ausstattung und Spezifikationen
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. So testet PC-Max
  7. Messungen und Eindrücke
  8. Fazit

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