Lian Li PC-X500F im Test

Bei unseren Messungen zeigte sich das Lian Li PC-X500F als ein sehr leises, aber auch relativ gut durchlüftetes Gehäuse. Die Temperaturen sind zwar durchwegs eher niedrig, aber, verglichen mit der Konkurrenz, die teilweise mit deutlich weniger Lüftern hantiert, als nicht übermäßig gut zu bezeichnen. Dafür fällt die niedrige Lautstärke, dank langsam drehender Lüfter, in allen vier Szenarien umso mehr auf.

Ergebnisse der physikalischen Messungen
MessungIdle 5VLast 5VIdle 12VLast 12V
Temperatur3.5K10.5K2.7K8K
Lautstärke37.6dB48.1dB39.9dB46.8dB

Ohne Nebengeräusche machen die Lüfter ihren Dienst. Die vorderen drei leuchten während des Betriebs blau. Durch das Fenster wird das zu einem schön anzusehenden Spektakel. Alle Lüfter sind mit 3-poligen Steckern ausgestattet, Adapter zum Betrieb an einem Molex-Stecker liegen aber bei. Wir empfehlen den Betrieb mit der internen Lüftersteuerung, welche problemlos fünf und mehr Lüfter stufenlos zwischen 7 und 12 Volt regeln kann. Als Stromzufuhr reicht dabei ein 4-poliger Molex-Stecker aus. 

Die Entkopplung der Festplatte funktionierte trotz ihrer Einfachheit erstaunlich gut. Die Datenträger waren aus dem System nur dann dezent herauszuhören, wenn sie arbeiteten.

Uns enttäuscht das PC-X500F also auch während des Betriebs nicht - es überrascht aber auch nicht übermäßig. So sind die Temperaturen niedrig, aber nicht sehr niedrig, das Gehäuse leise, aber nicht sehr leise.


Inhaltsverzeichnis

  1. Lian Li PC-X500F im Test
  2. Ausstattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen & Eindrücke
  7. Fazit

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