Fractal Design Meshify S2 im Test

Das Meshify S2 wächst gegenüber dem Meshify C ein großes Stück in alle Richtungen - leider auch beim Preis. Denn Fractal Design hat die Ausstattungsliste signifikant erweitert, wodurch das Gehäuse mehr denn je als Wakü-freundliches Modell gilt. Radiatoren mit großer Dicke können an der Front verbaut werden, für einen passenden Platz für Ausgleichsbehälter hat Fractal Design auch gleich mitgedacht. Die enorme Tiefe erlaubt es zudem etwa eine Pumpe auf den Boden zu platzieren. Aber auch luftgekühlte System fühlen sich gemäß unseren Messungen wohl: Die Temperaturwerte sind exzellent, die Lautstärke hält sich dabei besonders bei reduzierter Lüfterdrehzahl in Grenzen. 

Im Prinzip also der gleiche Tenor wie beim Define S2 seinerzeit. Doch gegenüber Letzterem sind beim Meshify S2 paar Kleinigkeiten anders: Die geschlossene, gedämmte Front weicht einer markanten Mesh-Partie, außerdem ist der Deckel offen gestaltet und es fehlen zwei USB-2.0-Schnittstellen, die wir gerne beim Meshify S2 gesehen hätten.

Am Ende ist die Verarbeitung, wie üblich bei Fractal Design, absolut solide und dem Preis gerecht. Feature-seitig gibt es ebenfalls nichts Großes auszusetzen, sodass sich das Meshify S2 im Preisbereich von knapp 140 Euro (Stand: 02/2019) fair positioniert hat. Wir vergeben aus diesem Grund unsere Redaktionsempfehlung für das vielseitig nutzbare Case der Skandinavier.


Inhaltsverzeichnis

  1. Fractal Design Meshify S2 im Test
  2. Erscheinungsbild
  3. Innenaufbau
  4. Praxistest
  5. Fazit

Anzeige