Fractal Design Meshify S2 im Test

Fractals Meshify C erfreute sich großer Beliebtheit und war der erste Schritt in Richtung belüftete Cases. Denn das skandinavische Unternehmen baute jahrelang auf geschlossene, meist gedämmte Gehäuse. Auf der Erfolgsspur möchte man mit der Neuauflage Meshify S2 bleiben. Dabei wächst das Case in allen Dimensionen - auch beim Preis. Was Fractal Design mit dem Meshify S2 bietet, lest Ihr im Test!


Fractal Design ist mit gedämmten, besonders leisen und schlichten Gehäusen vor vielen Jahren in den Markt eingestiegen. Inzwischen umfasst das Portfolio dutzende Gehäuse mit geschlossener Front, womit das Meshify C seinerzeit zum Release einen Design-Bruch dargestellt hat. Das ist nicht schlecht, wie die Populärität des Gehäuses zeigt. Daran anknüpfen will man nun mit der zweiten Version, dem Meshify S2. Dabei lässt Fractal Design den Nachfolger in allen Dimensionen wachsen, was mehr Platz für allerlei Hardware mitsamt Wasserkühlungskomponenten bietet und daher definitiv für mehr Flexibilität sorgt. Beim Design hingegen bleibt man sich in den Grundsätzen treu: Abseits der Mesh-Front bleibt das Meshify S2 ein durchaus geradliniges Case, das sich in jeder Umgebung wohlfühlen soll. Den Fokus legt Fractal Design also mit der offen gestalteten Front auf die Kühl-Performance. Wir klären, wie sich das Meshify S2 in der Praxis schlägt.


Lieferumfang und Spezifikationen

Fractal Design verpackt auch das Meshify S2 in der bekannten Kartonage und verzichtet von außen auf einen unnötig eingefärbten Karton. Zu sehen sind neben den Produktabbildungen außerdem noch die Spezifikationen, die dem Bruder Define S2 in allerlei Hinsicht ähneln: So fasst das Gehäuse intern höchstens ATX-Boards und Netzteile jeglicher Wattklasse, während es sowohl bei Prozessorkühlern, als auch bei Grafikkarten lediglich theoretische Beschränkungen gibt. So unterstützt das Case maximal 18,5 Zentimeter hohe Tower-Kühler sowie bis zu 46,5 Zentimeter lange Grafikkarten, wenn auf Frontlüfter auf der entsprechenden Höhe verzichtet wird. 

Klar ist, dass Fractal Design das Meshify S2 auch an Nutzer einer Custom-Wasserkühlung adressiert: Radiatoren passen an der Front (maximal 360mm), am Deckel (maximal 420mm) sowie am Boden (maximal 280mm) - werksseitig belegen an der Front sowie am Heck zwei, respektive ein Lüfter vom Typ Dynamic X2-GP14 drei der insgesamt zehn Lüfterplätze. Staubfilter an den wichtigsten Stellen (Front, Boden, Deckel), das Glas-Seitenteil an der linken Seite, eine USB-3.1-Schnittstelle sowie eine optionale, vertikale Grafikkartenaufnahme runden das Ausstattungsbild in den wesentlichen Zügen ab.

Im Beipack findet der Nutzer neben Kabelbindern die nötigen Schrauben, eine Anleitung, eine Verlängerung für die Sata-Stromversorgung, ein Mikrofasertuch, zwei Halteklammern für die Montage von Ausgleichsbehältern sowie eine Anleitung.

Im Folgenden die wichtigsten technischen Spezifikationen:

Technische Spezifikationen
Hersteller:
Fractal Design
Modellbezeichnung:
Meshify S2
Farbe:Schwarz
Material:Stahl, Glas
Maße:233 x 465 x 538 mm (BxHxT)
Volumen:58,29 Liter
Gewicht:9,5 Kg
Front-Steckplätze:2x USB 3.0, 1x USB-Typ-C 3.1, Audio In/Out)
Erweiterungsslots:7 horizontal, 2 vertikal
Lüfterplätze:10 (werksseitig belegt: 2x 140mm Front, 1x 140mm Heck)
Radiatoren:Front 360mm, Deckel 420mm, Boden 280mm
CPU-Kühlerhöhe:18,5cm
Grafikkartenlänge:46,5cm
Preis:ca. 140,00 Euro (Stand: 02/2019)



Inhaltsverzeichnis

  1. Fractal Design Meshify S2 im Test
  2. Erscheinungsbild
  3. Innenaufbau
  4. Praxistest
  5. Fazit

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