Fractal Design Define R3 Gehäuse im Test

Von außen erscheint das Define R3 recht unauffällig. Eine dezente Tür schmückt die Front, kleine Lüftungsschlitze sollen für die nötige Luftzufuhr sorgen. Die Seitenteile sind makellos lackiert und auch der Deckel fügt sich gut in die Optik ein. Vier Ausschnitte für Lüfter sind von außen ersichtlich: im oberen Teil lassen sich zwei Lüfter anbringen, die Seite und Rückseite bieten Platz für zwei weitere. Nach Öffnen der Fronttür erkennt man zwei weitere Plätze für eine zusätzliche Belüftung. Ein Lüfter ist dort im unteren Teil schon montiert. Dieser soll für ausreichende Luftzufuhr sorgen, auch bei geschlossener Türe. Ein zweiter vormontierte Lüfter findet sich in der Rückseite. Er entlüftet das Gehäuse.

Während das restliche Gehäuse aus 0,8mm dickem Stahl besteht, fertigt Fractal Design die Front aus Kunststoff. Die Materialwahl an dieser Stelle mindert den ansonsten sehr hochwertigen Eindruck etwas.

Die beiden Lufteinlässe in der Front sind mit einem Staubfilter und zusätzlich noch mit einer Klappe versehen. So fallen die Lüfter auch nach Öffnen der Türe noch nicht auf. Neu im R3 ist der Reset-Taster neben dem oberen Lufteinlass, welcher beim Vorgänger schmerzlich vermisst wurde. Auffällig ist schon jetzt die Dämmung, denn die Tür ist vollständig mit schalldämmendem Schaumstoff gefüttert. 

Auf der Rückseite findet sich mit weiß lackierten Slotblenden ein optisches Highlight. Das gefällt, denn so erscheint das ganze Gehäuse weniger steril. Schon von außen lässt sich die Position des Netzteils erkennen, welches - wie auch schon beim R2 - im unteren Teil des Gehäuses seinen Platz findet. 

Im oberen Teil findet sich, neben den schon erwähnten Öffnungen für Lüfter, das Frontpanel und der Taster zur Inbetriebnahme. Mit Audioanschlüssen, zwei USB- und einem e-Sata-Port fallen die Anschlussmöglichkeiten zurückhaltend aus.

Dank vier schöner Gehäusefüße im Hifi-Look steht das Fractal Design Define R3 sehr stabil. Diese tragen mit ihrer Gummierung auch schon einen gewissen Teil zur Entkopplung bei. Nachgebessert haben die Schweden auch beim Staubfilter unter dem Netzteil. Dieser lässt sich jetzt einfach entfernen und reinigen, ohne dafür erst das Gehäuse öffnen zu müssen beziehungsweise gar das Netzteil zu entfernen. Auch dieses Gimmick weiß zu gefallen. 

Das Gehäuse erscheint äußerlich also alles in allem zurückhaltend, aber dennoch nicht langweilig oder unfunktionell. Diverse Details wie die Gehäusefüße, Staubfilter oder Slotblenden tragen zu einem gelungenen äußeren Erscheinungsbild bei. Ob sich dieser Eindruck innen fortsetzt, zeigt sich auf der nächsten Seite. 


Inhaltsverzeichnis

  1. Fractal Design Define R3 Gehäuse im Test
  2. Ausstattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen & Eindrücke
  7. Fazit

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