Antec LanBoy Air im Test

Im vorderen Teil des Gehäuses geht es gleich los mit der Modularität. Je nach gusto lassen sich hier die Festplatten im oberen oder unteren Teil, über oder unter den Laufwerken, gerade oder quer einbauen. Dafür wird die Festplatte mit zwei Entkopplungsgummis versehen. Anschließend kann man sie dann einfach mittels vier Haken in einem beliebigen Schacht befestigen. Für die Montage der optischen Laufwerke müssen vorher zwei Schienen im entsprechenden Schacht befestigt werden. Dann lassen sie sich einfach einschieben und wie gewohnt mit vier Schrauben befestigen. 

Auch die Lüfter lassen sich in ihrer Position verschieben. Sie nehmen aber in jedem Fall drei mögliche Laufwerksschächte ein. 

Die auffälligste Veränderung, die getätigt werden kann, ist aber definitiv das Versetzen des Netzteils vom unteren Teil des Gehäuses in den oberen Teil. Bei der Frage der Platzierung des Netzteils scheiden sich die Geister. Ist es sinnvoller, das Netzteil am Luftkreislauf teilhaben zu lassen oder es davon auszuschließen? Diese Frage lässt sich aber auch nicht eindeutig beantworten, weil sie abhängig von der verwendeten Hardware und natürlich dem Gehäuse ist. Aber gerade dann ist es doch gut, wenn man selbst ausprobieren kann, welche Konfiguration für sich die Beste ist. 

Stabil sind beide Positionen des Netzteils. Auch die Kabel lassen sich in beiden Fällen ähnlich verlegen. 

Wir entschieden uns letzten Endes für den Einbau der Hardware im Auslieferungszustand des Gehäuses, also mit dem Netzteil unten und dem Mainboard darüber. Die Kabelverlegung funktionierte zwar schnell, aber in keinem Fall besonders gut. Durch die vielen Mesh-Elemente war es ein unmögliches Unterfangen, die Kabel unsichtbar zu verlegen. Schade ist auch, dass sich die Festplatte nicht fixieren lässt. Sie ist zwar gut entkoppelt, aber bewegt sich frei auf der Gummischiene. Das könnte bei häufigen Transporten zu LAN-Partys schon zum Verhängnis werden. 

Die Montage des Netzteils im oberen Teil funktionierte übrigens nur, wenn der Lüfter nach oben zeigte, also die Frischluft von außen ansaugte. Ansonsten blockierte eine große Metallstrebe den Lüfter und somit auch die Luftzufuhr. Einer möglichen Überhitzungsgefahr wollten wir unser Netzteil nicht aussetzen. 

Der Einbau der Hardware funktioniert reibungslos, aber nicht optimal. Für einen sicheren Einbau müssen viele Schrauben auf- und wieder zugedreht, Teile entfernt und wieder angebracht werden. Weder bei den Laufwerken noch bei der Befestigung der Erweiterungskarten setzt Antec auf eine schraubenlose Montage. Stattdessen verwendet Antec ganz normale Schrauben. 


Inhaltsverzeichnis

  1. Antec LanBoy Air im Test
  2. Ausstattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen & Eindrücke
  7. Fazit

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