KFA2 GeForce GTX 1660 im Test

Die GeForce GTX 1660 von KFA2 ist ein solider Pixelbeschleuniger, der besonders im FullHD-Bereich und bei nicht allzu fordernden Spielen auch bei QHD-Auflösung seine Stärken zeigt. Leistungstechnisch kann die GTX 1660 die Radeon RX 580 Nitro+ 8GB abhängen, obwohl diese 2GB mehr Speicher hat. Im Nvidia-Umfeld befindet sich die Karte bezüglich der Leistung zwischen der GTX 1060 und 1070. Unter Berücksichtigung der AMD-Konkurrenz wäre alternativ eine Einordnung zwischen der RX 590 und RX Vega 56 möglich. Was das Design betrifft, ist auch die 1660 von KFA2 nicht sonderlich auffällig. Der Hersteller hält das Äußere schlicht und zeitlos, ein Hingucker ist die Metall-Backplate. Eine RGB-Beleuchtung gibt es aber diesmal nicht.


Die GTX 1660 ist derzeit ab rund 220 Euro erhältlich (Straßenpreis, Stand 05/2019), was für eine uneingeschränkte Empfehlung derzeit noch zu viel ist. Für nur unwesentlich mehr Geld gibt es bereits deutlich besser ausgestattete Karten wie die AMD Vega 56 (ca. 250 Euro) und Nvidia GTX 1070 (ca. 270 Euro), die zudem über mehr Videospeicher verfügen. Auf der anderen Seite gibt es mit der RX 580 / 590 und GTX 1060 ausgereifte Midranger, die zu Preisen von unter 200 Euro nicht selten auch mehr Leistung pro Euro bieten.

KFA2 hat mit seiner GTX 1660-Iteration das Glück, mit 220 Euro preislich und auch hinsichtlich der Performance genau zwischen den zuvor erwähnten Leistungsstufen zu liegen, womit die Karte durchaus ihre Existenzberechtigung hat. Im Vergleich zu anderen GTX 1660-Modellen bekommt der Käufer hier ein hübsches Modell mit ausreichend dimensioniertem Kühler samt Backplate und praktischem 1-Klick-OC. Abstriche gibt es jedoch bei der Bestückung der Anschlüsse, denn nur je ein DP-, HDMI- und DVI-Port sind wirklich das absolute Minimum für eine Karte dieser Preisklasse. Doch wenn das Budget stimmt und man mit den zuvor genannten Eigenheiten klarkommt, dann macht man mit dem Kauf der KFA2 GTX 1660 kaum etwas falsch.


Inhaltsverzeichnis

  1. GeForce GTX 1660 im Test
  2. Die Karte im Detail, Testsystem
  3. Praxistest
  4. Fazit

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