KFA2 GeForce GTX 1660 im Test

Benchmarks - Games

Wir haben die GTX 1660 mit den Vergleichsmodellen einer Reihe von Tests unterzogen. Behaupten musste sie sich im direkten Vergleich mit unserer AMD-Referenzkarte aus unserem Testsystem, der Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ mit 8 GB GDDR5-Speicher. Hier konnte die GTX 1660 auch konstant einen leichten Vorsprung bewahren. Bei der RTX 2060 fällt aber der sehr deutliche Leistungsunterschied auf. Zwar besitzen beide Karten nur 6 GB RAM, doch die höhere Rohleistung zusammen mit dem schnelleren GDDR6-Speicher sind nun einmal Fakt. Es muss aber angemerkt werden, dass alle 3DMark-Tests in WQHD-Auflösung durchgeführt wurden, was auch speichermäßig höhere Anforderungen stellt als simple FullHD-Renderings.


Bei den Spiele-Benchmarks haben wir ebenfalls in WQHD getestet und die Einstellungen auf die maximalen Werte eingestellt. Alle getesteten Spiele ließen sich in der Regel flüssig und ohne große Frame-Einbrüche spielen. Entsprechend gut ist die Leistung auch hier besonders bei FullHD-Monitoren. Die 6 GB VRAM reichten im Normalfall aus. Auch im Vergleich mit der RX 580 Nitro+ mit zwei Gigabyte mehr Speicher konnte die GTX 1660 punkten. Enger würde es aber bei der neueren RX 590 werden, die ebensoviel Speicher, dafür aber mehr Rechenleistung aufweisen kann.


Temperatur und Lautstärke

Im Idle sind die Lüfter komplett ausgeschaltet und bis ca. 50 Grad bleibt das auch so. Kommt man jedoch an diesen Übergangsbereich, drehen die Lüfter intervallweise auf. Das hört man aber glückerlicherweise kaum, da die Lüfter in diesem Fall noch relativ leise drehen. Aber auch bei Last hält sich die Lautstärke in Grenzen, hierbei wird die Karte in der Regel nicht lauter als ca. 36 dB(A). Auch bei 100% aufgedrehten Lüftern nehmen wir keine weiteren Störgeräusche wahr. 


DIe Temperatur im Leerlauf ist mit ca. 39 Grad Celsius recht hoch. Auch mit voll aufgedrehten Lüftern kommt die Karte meistens nicht unter 35 Grad Celsius. Dafür wird sie maximal 73 Grad Celsius warm, wenn man sie einem Stresstest unterzieht. Beim normalen Gaming pendelt die Temperatur bei durchschnittlichen 65 - 70 Grad Celsius ein.


Software

Auch die GTX 1660 kann man über KFA2s hauseigene Software steuern. Den "Xtreme Tuner Plus" kann man sich hier herunterladen und installieren. Über die Applikation kann man den bekannten "1-Click-OC" aktivieren, womit der Boost-Takt noch ein wenig angehoben wird. Wir kamen so auf bis zu 1.860 MHz, Standard ist 1.800 MHz im Boost-Modus. Ansonsten kann man auch manuell Hand anlegen oder die Lüftergeschwindigkeit einstellen. Eine RGB-Beleuchtung kann man nicht einstellen, da die GTX 1660 eben keine Illuminierung besitzt.

Inhaltsverzeichnis

  1. GeForce GTX 1660 im Test
  2. Die Karte im Detail, Testsystem
  3. Praxistest
  4. Fazit

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