KFA2 GeForce GTX 1660 im Test

Design

Das Motto der GTX 1660 von KFA2 ist wohl Minimalismus. Das Design ist sehr schlicht und unauffällig, auf jegliche Art von Beleuchtung wurde komplett verzichtet. Die sichtbare Seite ziert ein weißer "GEFORCE GTX"-Schriftzug, ansonsten ist das Gehäuse komplett in schwarz gehalten. Die halb-transparenten Lüfter runden den schlichten Gesamtlook ab. Auf der Oberseite findet sich die wertige Backplate, welche ebenfalls schwarz ist und ein paar weiße Akzente besitzt. Sie wertet die Karte nicht nur optisch auf, sondern dient laut Hersteller auch der verbesserten Kühlung.

Ansonsten erblickt man durch das Gehäuse den moderaten Kühler, der aus einem Aluminiumblock besteht. Ebenfalls stechen die zwei Kupfer-Heatpipes hervor, die einmal durch den Kühlkörper laufen. Das PCB an sich ist bereits recht kurz gehalten; die Kühlkonstruktion ragt ein paar Milimeter weiter hinaus. Insgesamt nimmt die Karte zwei Slots in der Dicke und 22,8 cm in der Breite ein. Und mit einer Tiefe von ca. 13,1 cm ist die Karte insgesamt defintiv sehr kompakt.

Aufgeschraubt

Um an das Innenleben der GPU zu kommen, müssen zunächst sechs Schrauben auf der Rückseite entfernen, ehe sich der Kühlapparat vom PCB löst. Hat man das geschafft, lächelt uns bereits der beschnittene TU116-Grafikchip an. Man sieht ihm allein an der geringen Größe an, dass die leistungsstarke Turing-Architektur hier leistungstechnisch deutlich für das angepeilte Midranger-Segment reduziert wurde. Daneben sind zwei Videospeicher je 3 GB platziert, sie kommen von Hynix und takten effektiv mit 2.000 MHz. Zwei VRAM-Bänke bleiben somit frei.
Was sofort ins Auge fiel, ist die Wahl des Kühlers. KFA2 setzt auf eine kostengünstige Lösung, die aus einem Aluminium-Block und zwei Heatpipes aus Kupfer besteht. Auf eine Bodenplatte zum effizienten Abtransport der Wärme wurde komplett verzichtet. So liegt der Grafikchip direkt auf den zwei Heatpipes, welche durch den gesamten Kühlkörper laufen. Immerhin werden der VRAM und die MOSFETs mit Hilfe von Wärmeleitpads mitgekühlt. Beim erneuten Zusammenbau haben wir den Chip mit hochwertiger Wärmeleitpaste von Arctic versehen.

Inhaltsverzeichnis

  1. GeForce GTX 1660 im Test
  2. Die Karte im Detail, Testsystem
  3. Praxistest
  4. Fazit

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