Corsair Survivor 16GB GT-Edition

Anders als gewöhnlich wird der USB-Stecker des Sticks nicht mit einer Plastikkappe geschützt. Corsair versenkt den kompletten Speicher in einem massiven Aluminiumrohr. Dieses wird mit dem Stick verschraubt. Eine Gummidichtung am Gewinde schützt den kleinen Speicherriesen vor Wasser. Nicht nur Spritzwasser soll so abgehalten werden. Laut Corsair ist der USB-Speicher bis zu einer Tiefe von 200 Metern wasserdicht.
Durch diesen robusten Aufbau soll der Stick auch vor Stürzen oder Staub geschützt werden. Da der Stick eine komplette Aluminiumhülle hat, kann beim Herunterfallen nichts vom Gehäuse absplittern.

Natürlich musste sich Corsairs Survivor beweisen und zeigen, dass er seinem Namen gerecht ist. Leider ist ein Ausflug in 200 Meter Wassertiefe nicht ohne weitere Komplikationen möglich. Von daher musste der Tauchversuch des Sticks in ein Wasserglas stattfinden. Nach 35 Minuten im frischen Nass wurde der Stick auf seine Funktionalität überprüft. Und er funktionierte tadellos.
Auch auf einen Falltest wurde nicht verzichtet. Zunächst wurde der Speicherstick samt Aluminiumgehäuse aus knapp einem Meter fallen gelassen. Diesen kleinen Sturz verkraftete der Survivor ohne Probleme. Auch den freien Fall aus zwei Metern Höhe überstand er ohne Komplikationen.
Corsair hat uns vor dem Test versichert, dass auch der Stick auch noch weitere extreme Bedingungen aushalten soll. Unter anderem kann er eingefroren oder mit einem Auto überfahren werden. Laut Aussage des Herstellers würde der Stick danach immer noch funktionieren. Auch diese Informationen nutzen wir und stellten den Stick auf die Probe. Nach dreistündigem Aufenthalt in der Tiefkühltruhe bei -24° Celsius wurde geprüft, ob der Speicherstick noch nutzbar ist. Und tatsächlich: Der Stick funktionierte nachdem er eingefroren wurde wunderbar.
Und auch die Sache mit dem Auto blieb nicht ungeprüft. Kurzerhand wurde ein über 2,5 Tonnen schwerer Ford Explorer zur Walzmaschine. Selbst hier gab es neben wenigen Kratzern auf der Hülle keine Defekte.

Erfreulicherweise befindet sich auf dem Stick eine Software, mit der man seine wichtigen Daten auf dem Stick (oder auch auf seiner Festplatte) sicher verschlüsseln kann.
Nach der Installation leitet ein Assistent den Nutzer sicher durch den Verschlüsselungsvorgang. So bleibt auch die Wahl des Verschlüsselungs- (AES, Serpent, Twofish sowie dessen Kombinationen) und Hash-Algorithmus (RIPEMD-160, SHA-1 oder Whirlpool) einem selbst überlassen. Ist die Verschlüsselung des Sticks abgeschlossen, kann er nur noch dann eingesetzt werden, wenn auf dem PC TrueCrypt installiert ist. Versucht man auf den Stick zuzugreifen ohne ihn zuvor entschlüsselt zu haben, so meldet der Arbeitsplatz, dass der Datenträger nicht formatiert ist. Man müsste also die Daten, auf die man zugreifen will, wohl oder übel löschen um den Stick verwenden zu können. Erst nachdem der Stick mittels TrueCrypt entschlüsselt wurde, wird er als 16GB großer lokaler Datenträger angezeigt.
Einziger Nachteil dieser ansonsten guten Software ist die Tatsache, dass man die Software auf jedem PC benötigt, an dem der verschlüsselte Stick angeschlossen werden soll.

Die Datentransfers wurden ohne installierter Verschlüsselung durchgeführt. Beim durchgeführten HD Benchmark-Test wurde eine 100MB große Testdatei auf den Stick übertragen. Die Schreibgeschwindigkeit lag hierbei durchschnittlich bei guten 14,2MB/s. Auch die Lesegeschwindigkeit von rund 23,1MB/s war gut. Zwar ist diese Geschwindigkeit niedriger als die, des Vorgängers, doch das hat einen wichtigen Grund. In dem neuen Survivor GT werden von Corsair keine schnellen SLC-Chips mehr verbaut, sondern MLC-Chips. Der einfache Grund liegt an der schlechten Verfügbarkeit und dem daraus resultierenden hohen Preis der SLC-Chips.


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Survivor 16GB GT-Edition
  2. Details & Datenübertragung
  3. Fazit

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