CM Storm Quickfire XT Gaming-Tastatur im Test

Wie wir bereits erwähnten, ist das Design der Quickfire XT absolut einfach gehalten. Optisch wirkt das mechanische Cooler-Master-Keyboard sehr unauffällig, wenn nicht sogar schon langweilig. Unter anderem trägt dazu die typische Farbe Schwarz dazu bei. Auf der anderen Seite entsteht dadurch aber ein sehr deutlicher Kontrast zu der Tastenbeschriftung, wodurch diese wesentlich deutlicher zu lesen ist. Auch bei diesem Model der Quickfire-Serie wurde auf weitere Feinheiten im Design verzichtet: bis auf die abgerundeten Ecken, gibt es keinen Finish oder ähnliche Optik-Spielereien. 

Wie üblich befinden sich an den beiden oberen Ecken die Standfüße, welche den Neigungswinkel der Quickfire XT erhöhen. Diese bestehen aus Plastik. Um das Verrutschen bei kräftigerem Tippen zu vermeiden, sind vier weitere Gummierungen angebracht. Auf Komfortzusätze wie eine Handballenablage oder weitere Makro-Tasten wurde verzichtet, welche die Tastatur um einiges schlanker erscheinen lässt. Ersatzteile für die Füße oder Gummierungen scheint es wohl auch nicht zu geben. 

Auch in der Anordnung der Tasten gibt es keine Abweichung zu handelsüblichen Tastaturen, was jedoch vom Grundkonzept der Quickfire XT zu erwarten war. Von den Tasten "F5" bis "F12" gibt es grundlegende Medien-Steuermöglichkeiten, wie zum Beispiel das Verändern der Lautstärke, Anhalten von Musik oder Sperren des Bildschirms. Um das recht langweilige Bild des mechanischen Keyboards aufzuwerten, können die originalen WASD- oder Pfeil-Tasten die beiliegenden roten Gegenstücke umgetauscht werden. So sieht der CM-Storm-Newcomer um einiges spannender aus. Spätestens beim Aufstellen der Tastatur sollte dem Nutzer das stolze Gewicht auffallen. Dafür ist die Backplate verantwortlich, welche komplett aus Stahl besteht. Damit steht die Tastatur nicht nur unheimlich stabil, sondern vermittelt auch einen hochwertigen Eindruck. 

Eingesetzt werden auf der Quickfire XT Cherry MX-Schalter, welche natürlich den primären Kaufgrund für die Peripherie bilden. Cooler Master hat sich hier für die blauen Switches entschieden, welche für geübte Schreiber die Königsklasse markieren sollten. Insgesamt muss eine Kraft von 50 bis maximal 60 Gramm aufgebracht werden, um den Federmechanismus zu überwinden. Als Bestätigung ertönt ein Klick-Geräusch, welches als Vor- und Nachteil betrachtet werden kann. Während gewisse Nutzer dieses Geräusch mögen, gibt es andere, die davon irritiert werden. Zudem handelt es sich bei dieser Mechanik um ein zweischneidiges Schwert, denn während ungeübte Texter aufgrund des zu überwindenden Widerstands nahezu fehlerfreie Wörter verfassen können, werden professionelle Schreiberlinge deswegen sicherlich in der Geschwindigkeit etwas ausgebremst.


Inhaltsverzeichnis

  1. CM Storm Quickfire XT Gaming-Tastatur im Test
  2. Lieferumfang & Ausstattung
  3. Die CM Storm Quickfire XT im Detail
  4. Treiber & Software
  5. Bewertung & Praxistest
  6. Fazit

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