Cooler Master MM830 Gaming Maus im Test

Nachdem man die Maus ausgepackt und angesteckt hat, läuft sie erstmal per Plug-and-Play. Zubehör gibt es keines und das Kabel ist fest verbunden. Wir haben die MM830 auf einem Razer Firefly Cloth und einem Roccat Hiro+ benutzt, um das Gerät auf verschiedenen Untergründen zu testen. Der erste Eindruck des Nagers war zunächst sehr gut. Die Form hat direkt gepasst, die MM830 ist nicht zu klein und nicht zu groß, sie hat quasi die optimale Größe. Dadurch profitiert natürlich auch die Ergonomie, welche durch die breitere Daumenablage nochmals verbessert wird.


Bei Benutzung hatten wir, was die allgemeine Haptik angeht, keine Probleme mit der MM830. Wie bereits erwähnt ist die Form für uns sehr angenehm. Sowohl beim Palm- als auch beim Claw-Grip hat man die Maus gut in der Hand, auch nach längerer Benutzung wird nichts unangenehm. Die Oberfläche aus Hartplastik ist nicht besonders wertig, aber fühlt sich durch die leichte Rauung ebenfalls recht angenehm an. Die Tasten lassen sich alle gut erreichen, bis auf die rechte Taste des D-PADs. Diese wurde ein wenig nach hinten geschoben, was unserer Meinung nach nicht nötig gewesen wäre.

Ansonsten stellte sich das D-PAD in der Praxis als durchaus tauglich heraus. Die Tasten unter der Gummierung lassen sich nach ein wenig Übungszeit gezielt ansteuern und liefern ein anständiges Feedback. Da das D-PAD vier Tasten beherbergt, fallen einem die anderweitig fehlenden Zusatztasten normalerweise nicht auf. Fakt ist jedoch, dass sich die MM830 einer kleinen Eingewöhnungszeit bedarf. Außerdem sollte man durch die andere Tastenanordnung auch seine Hotkey-Belegung überdenken, wenn man solche vorher bei anderen Mäusen genutzt hat. Wir hatten jedenfalls keine großen Schwierigkeiten damit, unsere Hotkeys auf das D-Pad zu verteilen.


Die drei Gleitpads auf der Unterseite sind ausreichend dimensioniert, was man an den guten Gleiteigenschaften merkt. Auf jedem getesteten Untergrund ist die MM830 sehr leichtgängig. Diese Leichtgängigkeit in Verbindung mit der guten Ergonomie resultiert in einem hohen Komfort. Die Benutzung macht dadurch Spaß und auch langen Spiele-Sessions lassen sich mit dem Nager gut bewältigen. In Adventure Spielen ohne übermäßige Hektik, fühlt man sich mit der MM830 am wohlsten. Bei FPS-Shootern bzw. bei Spielen, bei denen es um jede Millisekunde geht, könnte die Maus für viele zu wuchtig und schwer sein. Nicht falsch verstehen, die MM830 ist zwar kein Panzer, aber im Vergleich auch kein Leichtgewicht. Insgesamt handelt es sich hier um eine Allrounder-Maus, mit der man besonders als Casual-Nutzer gut bedient ist.
Zum Abschluss gibt es ja noch das OLED-Display. Es ist quasi wie bei Steelseries Rival 710 positioniert und löst in 94 x 64 Pixeln auf. Auf dem Display wird standardmäßig das Cooler-Master-Logo und der Slogan angezeigt, ansonsten lässt es sich aber individuell anpassen. Besonders Systeminformationen wie GPU/CPU-Temperatur oder die aktuellen FPS in Spielen haben wir bevorzugt. Bei normaler Benutzung ist vom Display jedoch wenig zu sehen, als optisches Highlight lässt es sich daher nicht bezeichnen. Hier handelt es sich eher um eine Spielerei für Nutzer, welche möglichst viele Informationen ihres Systems angezeigt bekommen wollen.



Inhaltsverzeichnis

  1. Cooler Master MM830 Gaming Maus im Test
  2. Lieferumfang, Design und Verarbeitung
  3. Technische Informationen und Software
  4. Praxistest
  5. Fazit

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