Asus ROG Strix RTX 2060 OC im Test

Dass die RTX 2060 die Turing-Architektur für die Massen erschwinglich macht, konnte Nvidia mit seiner Founders Edition bestätigen. Denn die Karte konnte im Test eine hervorragende Leistung abliefern und lieferte sich zum Teil sogar Schlagabtausche mit der GTX 1080. Bei der Strix RTX 2060 OC sehen wir das ganze kritischer: Kann Asus hier den hohen Aufpreis gegenüber der Founders Edition und anderen Konkurrenzmodellen rechtfertigen?



Als Pro-Argumente kann man hier ganz klar das Kühldesign nennen, welches optisch wie technisch zu den besten auf dem Markt gehört. Damit konnte die Strix RTX 2060 OC auch seine Stärken in puncto Temperatur und Lautstärke ausspielen. Der Knackpunkt allerdings bei der Leistung und hier sind die Performance-Vorteile gegenüber der RTX 2060 Founders Edition zu klein, um die 75 Euro an Mehrkosten zu rechtfertigen - ganz abgesehen von fehlenden VirtualLink-Port, bei seinem gesamten RTX 2060-Lineup gestrichen hat. Aus diesem Grund sollten sich potenzielle Käufer darüber bewusst sein, dass man im Falle der Strix RTX 2060 OC auch für den Namen und das (RGB)-Design mitbezahlt. Und wem die Leistung der RTX 2060 ohnehin nicht reicht, der sollte lieber direkt zum nächstbesseren Modell greifen, der RTX 2070.

Inhaltsverzeichnis

  1. Asus ROG STrix RTX 2060 OC im Test
  2. Testmethoden
  3. Benchmark: 3DMark
  4. Benchmark: Spiele
  5. Stromaufnahme, Temperatur und Lautstärke
  6. Fazit

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