G.Skill TridentX DDR3-2400 CL10 16GB RAM

G.Skill hat mit dem 16 Gigabyte großen TridentX-DDR3-2400-CL10-Kit ein Produkt in petto, welches ein gutes Tuning- und Overclocking-Verhalten an den Tag legt, obwohl es noch nicht einmal die Speerspitze dieser Speicherserie darstellt. Schlussendlich standen DDR3-2500 CL10-10-12-31 2T auf dem Papier bei einer Spannung von 1,65 Volt beziehungsweise DDR3-2400 CL11-11-13-31 2T bei 1,5 Volt. Eine gute Testplattform mit gutem Memory-Controller vorausgesetzt, beschert dieser Arbeitsspeichers dem Nutzer eine gute Basis für Übertaktungserfolge.

Für dieses Speicherkit spricht das gute Übertaktungs- und Tuning-Potenzial, welches im Bereich zwischen DDR3-1600 und DDR3-2500 vollends zu überzeugen weiß. Hinzukommt die ansprechende Optik der Heatspreader und die Möglichkeit, den oberen Teil der des Kühlkonstrukts abzunehmen. Das Übertaktungspotenzial ab Werk und die minimal benötigte Spannung für die Werkseinstellung, konnten uns ebenfalls überzeugen. Zwei XMP-Profile und der im Betrieb nicht sichtbare Spezifikationsaufkleber sind weitere positive Aspekte.

Gegen die TridentX-Module spricht die angesetzte Spannung von 1,65 Volt, denn eine niedrigere Voltage schont den Speichercontroller aktueller Ivy-Bridge-Prozessoren. Zudem gilt es anzumerken, dass der Einfluss von schnellem RAM auf die Systemleistung nur gering ausfällt und in der Regel die Unterschiede zwischen Mittelklasse-RAM und High-End-Ram messbar, aber nicht spürbar sind.

Alles in allem ist G.Skill mit dem F3-2400C10Q-16GTX ein gutes und übertaktfreudiges DDR3-Quartett gelungen, welches im Test über weite Strecken überzeugen und sich von der Konkurrenz abheben konnte. Für diese guten Leistungen und dem noch moderaten Preis von knapp 150 Euro (Stand 11/2012), verleihen wir dem Speicher unsere Redaktionsempfehlung.

Dieser und andere Speicher aus der TridentX-Reihe von G.Skill sind bei Amazon erhältlich.


Inhaltsverzeichnis

  1. G.Skill TridentX DDR3-2400 CL10 16GB RAM
  2. Der Speicher im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Speicherdurchsatz & Latenzen
  5. Overclocking
  6. Fazit

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