G.Skill TridentX DDR3-2400 CL10 16GB RAM

Ähnlich wie Prozessoren übertaktet werden können, bietet auch Arbeitsspeicher die Möglichkeit, durch Anheben der Taktrate oder Absenken der Timings, die Performance zu steigern. Wir ermitteln die Overclocking-Tauglichkeit bei festen Latenzen und bei den üblichen Taktfrequenzen. Ebenso prüfen wir, welche minimale Spannung für den Betrieb notwendig ist.

Maximaler Takt mit Standardeinstellung
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
2500 MHz
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
2266 MHz
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
2154 MHz
Übertaktungspotenzial ab Werk
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
6.24 %
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
4.17 %
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
 
0.98 %
Minimal nötige Betriebsspannung
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
1.560 v

Beim ersten Overclocking-Test stellten wir fest, dass die TridentX Speicher ein erstaunliches Übertaktungspotenzial besitzen, ohne dass wir dazu die Timings entschärfen mussten. So konnten wir den Speicher problemlos bei DDR3-2500 betreiben und die Timings sogar noch auf CL10-10-12-31 2T straffen. Das Maximum an bootbarem Ram-Takt lag in unserem Fall bei DDR3-2538 und CL10-10-12-31 2T, doch dieser Wert war lediglich SuperPi 32M stabil. Mit etwas Feintuning, hätte man dem Speicher von G.Skill sicherlich noch etwas mehr Takt entlocken können.

Erreichbare Timings bei festem Takt:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2500CL10-10-12-31 2T1,65 Volt
DDR3-2400CL10-10-12-31 2T1,65 Volt
DDR3-2133CL9-9-10-27 1T1,65 Volt
DDR3-2000CL8-8-10-27 1T1,65 Volt
DDR3-1866CL8-8-9-24 1T1,65 Volt
DDR3-1600CL7-7-8-24 1T1,65 Volt

An dieser Stelle zeigt sich, dass das auf dem Prüfstand befindliche Kit in fast allen Lebenslagen eine gute Figur abgibt. Gerade vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei um ein Speicherkit mit vier Modulen (bei Sockel LGA 1155 also Vollbestückung) handelt, sind die erzielten Ergebnisse ausgesprochen gut. Sowohl niedriger Takt mit straffen Latenzen, als auch hoher Takt mit etwas entschärften Latenzen stellt die Riegel von G.Skill vor keine größeren Schwierigkeiten.

Erreichbare Taktraten bei festen Timings:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2400CL11-11-13-31 2T1,5 Volt
DDR3-2300CL10-10-12-31 2T1,5 Volt
DDR3-2100CL9-9-11-31 2T
1,5 Volt
DDR3-1890CL8-8-10-27 2T
1,5 Volt
DDR3-1600CL7-7-9-24 1T
1,55 Volt
DDR3-2160CL10-10-10-31 2T
1,65 Volt
DDR3-1933CL9-9-9-27 2T1,65 Volt
DDR3-1700CL8-8-8-24 2T1,65 Volt
DDR3-1500CL7-7-7-21 2T1,6 Volt

Mit Timings von CL7-7-7 bzw. CL8-8-8 oder CL9-9-9 sind bei diesem Quartett keine besonders herausragenden Ergebnisse möglich. Dafür zeigt sich eine relativ lineare Skalierung, denn mit CL8-8-8 schafft der Speicher etwa 200 Megahertz mehr als mit CL7-7-7 und so wiederholt sich dieses Verhalten in etwa beim Anheben der Timings auf CL9-9-9 beziehungsweise CL10-10-10. Wenn der Nutzer die RAS Precharge (tRP) um ein oder zwei Stufen gegenüber der CAS Latency und der RAS to CAS Delay erhöht, kann sich das vollständige Übertaktungspotenzial zeigen. Die Tests mit verringerter Spannung von 1,5 Volt brachten ebenfalls gute Ergebnisse hervor, sodass hier beispielsweise DDR3-2300 bei CL10-10-12-31 2T und DDR3-2400 bei CL11-11-13-31 2T erzielt wurden. Gerade letzteres ist bei einer Spannung von 1,5 Volt ein wirklich ordentliches Ergebnis.

Das zu testende Kit, welches auf den Betrieb bei 1,65 Volt spezifiziert ist, benötigte für den Werkstakt bei den vom Hersteller vorgesehen Timings im Undervolting-Test etwa 1,56 Volt. Dieser Wert bezieht sich auf den im Bios eingestellten Wert, wobei der tatsächliche Wert geringfügig davon abweicht.


Inhaltsverzeichnis

  1. G.Skill TridentX DDR3-2400 CL10 16GB RAM
  2. Der Speicher im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Speicherdurchsatz & Latenzen
  5. Overclocking
  6. Fazit

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