Corsair Vengeance Pro DDR3-2400 16GB RAM im Test

Ähnlich wie Prozessoren übertaktet werden können, bietet auch Arbeitsspeicher die Möglichkeit, durch Anheben der Taktrate oder Absenken der Timings, die Performance zu steigern. Wir ermitteln die Overclocking-Tauglichkeit bei festen Latenzen und bei den üblichen Taktfrequenzen. Ebenso prüfen wir, welche minimale Spannung für den Betrieb notwendig ist.

Maximaler Takt mit Standardeinstellung
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
2693 MHz
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
2500 MHz
Vengeance Pro (CMY16GX3M2A2400C10R)Corsair
2422 MHz
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
2266 MHz
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
2212 MHz
Core Series (AVD3U21330904G-2CI)Avexir
2176 MHz
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
2154 MHz
Core Series MPower (AVD3U16000904G-2CM)Avexir
1653 MHz
Übertaktungspotenzial ab Werk
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
6.24 %
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
4.17 %
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
3.70 %
Core Series MPower (AVD3U16000904G-2CM)Avexir
3.31 %
Core Series (AVD3U21330904G-2CI)Avexir
2.02 %
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
 
1.01 %
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
 
0.98 %
Vengeance Pro (CMY16GX3M2A2400C10R)Corsair
 
0.92 %
Minimal nötige Betriebsspannung
Core Series MPower (AVD3U16000904G-2CM)Avexir
1.275 v
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
1.425 v
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
1.480 v
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
1.545 v
Vengeance Pro (CMY16GX3M2A2400C10R)Corsair
1.550 v
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
1.560 v
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
1.600 v
Core Series (AVD3U21330904G-2CI)Avexir
1.625 v

An dieser Stelle möchten wir noch anmerken, dass das Übertaktungspotential von Sample zu Sample variieren kann und die Ergebnisse nicht zwangsläufig auf jedes Speicher-Kit des gleichen Typs übertragbar sind.

Im Übertaktungstest mit den Werkseinstellungen hat das Gespann leider sehr enttäuscht. Bei etwa 2.422 Megahertz war dann auch schon Schluss, mehr ließen sich die ICs nicht stabil entlocken. Dies entspricht einer Steigerung von 0,9 Prozent gegenüber der vorgesehenen Taktrate. Alle bisher auf dieser Plattform getesteten DDR3-Kits haben ab Werk mehr erreicht. Der mit vergleichbaren Spezifikationen angetretene TridentX-RAM schaffte beispielsweise 2,5 Gigahertz. Mit einem zweiten Kit sind immerhin 2.473 Megahertz möglich gewesen. Dieses verfügte laut der Versionsnummer über Hynix-ICs.

Erreichbare Timings bei festem Takt:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2400CL10-10-12-24 1T1,55 Volt
DDR3-2133CL9-11-11-24 1T
1,5 Volt
DDR3-1866CL8-8-9-24 1T
1,5 Volt
DDR3-1600CL7-7-8-21 1T1,5 Volt
DDR3-1333CL6-6-7-21 1T
1,5 Volt

Dass die Speicherbausteine aber dennoch Potential haben, zeigte sich im ausführlichen Übertaktungstest. Obligatorische 1.333 Megahertz waren mit CL6-6-7-21 1T und 1,5 Volt vollkommen stabil. Den etwas höheren 1.600-Megahertz-Takt schaffte unser Test-Sample bei immer noch recht scharfen CL7-7-8-21 1T und 1,5 Volt. Gut liefen auch 1.866 Megahertz bei CL8-8-9-24 1T und noch mehr Durchsatz erreichen 2.133 Megahertz bei CL9-11-11-24 1T sowie 1,5 Volt. Beim Werkstakt von 2.400 Megahertz ließen sich die Timings immerhin noch ein wenig auf CL10-10-12-24 1T verschärfen. Der Versuch, auch 2,6 oder 2,66 Gigahertz mit entschärften Timings zu betreiben, scheiterte leider.

Erreichbare Taktraten bei festen Timings:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2693 (Hynix)CL11-13-13-34 2T1,65 Volt
DDR3-2473CL11-11-12-28 1T
1,65 Volt
DDR3-2310CL9-11-11-27 1T
1,65 Volt
DDR3-2110CL8-10-10-24 1T1,65 Volt
DDR3-1836CL7-8-9-24 1T1,65 Volt

Oberhalb von 2,4 Gigahertz RAM-Takt skalierte unser Sample nämlich fast gar nicht mehr mit Spannung und auch entschärfte Timings von CL11-13-13-28 2T haben nicht wirklich geholfen, um noch mehr Frequenz heraus zu bekommen. So blieben am Ende eher magere 2.473 Megahertz bei Latenzen von CL11-11-12-28 1T und 1,65 Volt Spannung stehen. Wir hatten auf etwas mehr gehofft. Bei Timings von CL9-11-11-27 1T und ebenso 1,65 Volt DIMM-Spannung schaffte das Gespann eine Frequenz von 2.310 Megahertz, ohne dass dabei Instabilitäten aufgetreten sind. Mit CL8-10-10-24 1T sowie 1,65 Volt landeten wir bei 2.110 Megahertz Taktfrequenz und CL7-8-9-24 1T bei 1,65 Volt liefen mit bis zu 1.836 Megahertz stabil. Zum Schluss haben wir noch einmal das mit Hynix-ICs bestückte Kit auf den Prüfstand gesetzt. Dieses bewerkstelligte den Betrieb bei 2.693 Megahertz mit CL11-13-13-34 2T (1,65 Volt). Mehr ließ sich mit dem IMC unserer CPU dann aber nicht mehr realisieren. Alle weiteren Tests haben wir mit dem Samsung-Kit durchgeführt.

Gut ebenso, dass sich die Spannung von 1,65 Volt auf 1,55 Volt absenken ließ, ohne dass wir mit Abstürzen zu kämpfen hatten. Auch wenn andere Kits zum Teil mit weniger auskommen, ist der Wert im Verhältnis zum hohen Takt als gut einzustufen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Vengeance Pro DDR3-2400 16GB RAM im Test
  2. Der Speicher im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Speicherdurchsatz & Latenzen
  5. Overclocking
  6. Fazit

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