Corsair Vengeance Pro DDR3-2400 16GB RAM im Test

Die Vengeance-Pro-Module werden in einer Pappschachtel mit Fenster ausgeliefert und zusätzlich in Plastikhüllen verstaut. Es liegt lediglich als Zubehör ein kleiner Zettel mit Garantiebestimmungen bei. Darauf steht, dass auf diese Module zehn Jahre Garantie im Falle eines nicht durch den User verursachten Defekts bestehen.

Technische Daten
HerstellerCorsair
BezeichnungVengeance Pro (CMY16GX3M2A2400C10R)
SpeicherserieVengeance Pro
Speichertakt2400MHz
Kapazität/Module16 GB / 2 Riegel
TimingsCL10-12-12-31
Spannung1.55V
Besonderheitenselektierte ICs, 8 lagiges PCB, Heatspreader aus Aluminium, mehrere Farben erhältlich
Preis191.17€

Im Extreme-Memory-Profile hinterlegt der Hersteller eine Taktrate von 2.400 Megahertz bei Latenzen von CL10-12-12-31 und 1,65 Volt Spannung. Die 16 Gigabyte sind auf zwei acht Gigabyte fassende Riegel verteilt. Einem Dual-Channel Betrieb steht daher nichts im Wege, Quad-Channel wird dagegen erst mit zwei Kits von diesem Typ möglich. Für Haswell-, Ivy-Bridge- und Sandy-Bridge-Systeme sind die Riegel optimal geeignet. Die Spannung kann zur Schonung des IMCs aber ein wenig herabgesetzt werden. Im Vergleich zu einer Bestückung mit vier 4-Gigabyte-DIMMs, bietet sich der Vorteil, dass unproblematisch auf 32 Gigabyte aufgerüstet werden kann.

Technisch und haptisch zeichnen sich die RAM-Riegel durch ein achtlagiges PCB, selektierte Speicherchips sowie den Einsatz von hochwertigem Aluminium bei den Kühlblechen aus.

Gestalterisch wurde versucht, den Modulen einen aggressiven Look zu verpassen. Dieser Versuch ist auch weitestgehend geglückt. Die Kühlrippen ragen ein wenig über die Platine hinaus und wurden ähnlich wie bei der verwandten Dominator-Serie an einigen Stellen ausgespart, sodass es sich um Stege handelt. Diese schmalen Stege sind etwas nach außen geneigt und werden an der Oberseite durch einen durchgezogenen horizontalen Steg begrenzt. Mittig ist ein rotes Trapez mit dem Corsair-Schriftzug eingelassen, dass die Neigung der umliegenden Stege beibehält.

An den äußeren Enden ist die horizontale Begrenzung ebenfalls nach unten abgeschrägt und auf der Oberseite wurde ein weißer Vengeance-Pro-Schriftzug aufgedruckt. So erkennt der Nutzer auch, wenn er von oben auf die Platine schaut, um welche Riegel es sich eigentlich handelt. Ungünstigerweise wurde der Spezifikationsaufkleber auf der Seite angebracht, die beim seitlich schrägen Blick in den Rechner sichtbar ist. Auf der gegenüberliegenden Seite hat Corsair einen gelben Vengeance-Schriftzug auf rotem Grund angebracht.

An der Erkennung der Module in unserem System gab es nichts auszusetzen. Abwärtskompatibilität ist durch die JEDEC-Profile gewährleistet. Anhand der Versionsnummer 4.24 lässt sich vermuten, dass Speicherbausteine von Samsung auf dem PCB verbaut wurden, wenn nicht vom üblichen Schema abgewichen wurde. Daher sollten die ICs genügend Spielraum für Optimierungen an den Latenzen und Taktraten bieten.


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Vengeance Pro DDR3-2400 16GB RAM im Test
  2. Der Speicher im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Speicherdurchsatz & Latenzen
  5. Overclocking
  6. Fazit

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