ADATA XPG V1.0 DDR3-2133 CL10 16GB RAM

Ähnlich wie Prozessoren übertaktet werden können, bietet auch Arbeitsspeicher die Möglichkeit, durch Anheben der Taktrate oder Absenken der Timings, die Performance zu steigern. Wir ermitteln die Overclocking-Tauglichkeit bei festen Latenzen und bei den üblichen Taktfrequenzen. Ebenso prüfen wir, welche minimale Spannung für den Betrieb notwendig ist.

Maximaler Takt mit Standardeinstellung
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
2693 MHz
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
2500 MHz
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
2266 MHz
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
2212 MHz
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
2154 MHz
Übertaktungspotenzial ab Werk
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
6.24 %
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
4.17 %
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
3.70 %
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
 
1.01 %
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
 
0.98 %
Minimal nötige Betriebsspannung
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2133C9)Corsair
1.425 v
ADATA XPG V1.0 (AX3U2133XW8G10-2X)ADATA
1.480 v
Viper Xtreme Division 2 (PXD38G2133C11K)Patriot
1.545 v
TridentX (F3-2400C10Q-16GTX)G.Skill
1.560 v
Dominator Platinum (CMD16GX3M4A2666C10)Corsair
1.600 v

An dieser Stelle möchten wir noch anmerken, dass das Übertaktungspotential von Sample zu Sample variieren kann und die Ergebnisse nicht zwangsläufig auf jedes Speicherkit des gleichen Typs übertragbar sind.

ADATAs Speicherzwillinge ließen sich bei den Werkstimings von CL10-11-11-30 um etwa 3,7 Prozent auf 2.212 Megahertz übertakten, womit ein durchschnittlicher Wert erzielt wurde. Darüber hinaus kam es ziemlich schnell zu Instabilitäten unter Prime95, sodass an eine höhere Taktrate ohne Lockerung der Timings nicht zu denken war.

Erreichbare Timings bei festem Takt:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2133CL10-11-10-30 1T
1,51 Volt
DDR3-1866CL9-10-9-30 1T
1,5 Volt
DDR3-1600CL8-9-8-24 1T1,5 Volt
DDR3-1333CL7-7-7-21 1T
1,5 Volt

Nach einigen Eingangstests stellte sich heraus, dass die verbauten ICs am besten mit einer gegenüber der CAS Latency leicht angehobenen TRCD harmonierten. Mit diesem Wissen sind dann 1.600 Megahertz bei anständigen CL8-9-8-24 1T, 1.866 Megahertz bei CL9-10-9-30 1T sowie 2.133 Megahertz bei CL10-11-10-30 1T und jeweils 1,5 Volt Spannung möglich gewesen.

Die obligatorischen 1.333 Megahertz sind mit CL7-7-7-21 1T und 1,5 Volt ebenfalls problemlos stabil erreichbar. Der Versuch, diesem Kit auch 2.400 Megahertz zu entlocken, erwies sich als nicht erfolgreich. Selbst mit CL11-13-13-30 und 1,65 Volt konnten wir keinen Boot mit dieser Taktrate erzwingen, weshalb wir es schließlich bei den 2.133 Megahertz beließen.

Erreichbare Taktraten bei festen Timings:

TaktTimingsSpannung
DDR3-2254CL10-12-12-30 2T
1,65 Volt
DDR3-1908CL9-10-9-27 1T
1,48 Volt
DDR3-1704CL8-9-8-24 1T1,5 Volt
DDR3-1522CL7-8-7-21 1T
1,54 Volt

Darüber hinaus mussten die Speicherchips noch einige Tests bei festen Latenzen über sich ergehen lassen. Den Betrieb bei CL9-10-9-27 1T und 1,48 Volt bewerkstelligte das Duo bei knapp über 1.900 Megahertz und mit CL8-9-8-24 1T ließen sich etwa 1.700 Megahertz (1,5 Volt) betreiben. Etwas verschärfte Timings von CL7-8-7-21 1T verringerten den erreichbaren Takt auf 1.522 Megahertz (1,54 Volt).

Als endgültig am Limit erwiesen sich die Module bei 2.254 Megahertz (1,65 Volt) und CL10-12-12-30 2T. Eine höhere Frequenz ließe sich eventuell mit nochmals entspannteren Einstellungen erzwingen, doch viel Spielraum dürfte nicht mehr vorhanden sein.

Positives lässt sich bezüglich des Undervoltings berichten, bei dem wir die Spannung bei Standardsettings (XMP-Profil) soweit wie möglich absenken. Die von ADATA vorgegebenen 1,65 Volt konnten wir auf nur 1,48 Volt verringern, womit hier einer der vorderen Plätze belegt werden kann. Es sei allerdings angemerkt, dass die Ergebnisse aufgrund der unterschiedlichen Werksspezifikationen der aufgeführten Produkte nur indirekt miteinander vergleichbar sind.


Inhaltsverzeichnis

  1. ADATA XPG V1.0 DDR3-2133 CL10 16GB RAM
  2. Der Speicher im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Speicherdurchsatz & Latenzen
  5. Overclocking
  6. Fazit

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