Patriot Viper RGB DDR4-3200 im Test

Unser Testsystem für die Leistungsmessung wurde wie folgt bestückt:

Testsystem
MainboardAsus Maximus VIII Hero Alpha
ProzessorIntel Core i7-6700K
GrafikkarteSapphire Radeon RX 580 Nitro+
SpeicherCorsair MP500 480GB
NetzteilCorsair TX550
Referenz-Arbeitsspeicher2x8GB Corsair Vengeance RGB RAM (DDR4-3466MHz)

Die verwendete Software im Einzelnen:

Test-Software
AIDA 64
Cinebench R15
3D Mark Firestrike
3D Mark TimeSpy
Shadow of the Tomb Raider

Der Arbeitsspeicher wurde im BIOS mittels XMP auf den jeweiligen Nominaltakt eingestellt, Grafikkarte und Prozessor liefen der Vergleichbarkeit halber auf Standardtakt. 
Die Ergebnisse unserer Tests zeigen in der verwendeten Software nur minimale Abweichungen, der Durchschnittsnutzer dürfte normalerweise einen Unterschied spüren. Selbst gemessen kann man unter Berücksichtigung von Toleranzen und üblichen Schwankungen sagen, dass beide Modelle gleich schnell sind - trotz unterschiedlicher Taktraten. Es hat sich außerdem gezeigt, dass man beim Arbeitsspeicher schon deutlich mehr Takt braucht, bis sich die Mehrleistung in Spielen bemerkbar macht, besonders ist dies - wie bei uns - bei Intel-Systemen der Fall.


Natürlich haben wir auch ein wenig an der Taktschraube gedreht. Bei einer manuell festgelegten Spannung von 1,35V erreichte unser Testkit eine maximale Taktfrequenz von 3466 MHz und ist damit genauso schnell wie unser Referenzmodell von Corsair. Mit noch mehr Takt lief unser Testmuster leider nicht mehr stabil, ohne die Spannung stark anzuheben.

Mit Hilfe von AIDA 64 lässt sich ein leichtes Leistungsplus messen, wonach der Arbeitsspeicher sogar ein Stück schneller als die Corsair-Referenz ist. In den Benchmarks Cinebench, FireStrike und TimeSpy lassen sich jedoch keine nennenswerten Änderungen feststellen. Bei den angegebenen Abweichungen handelt es sich eher um Messtoleranzen. Einzig unser Testspiel Shadow of the Tomb Raider stürzte mehrmals beim Durchlaufen des  integrierten Benchmarks bei  ab. Selbst nach einer Erhöhung der Spannung auf 1,39V ließ sich der Benchmark bei gerade mal 3466 Megahertz nicht komplett abschließen. Daraus schließen wir, dass Overclocking selbst beim moderater Spannung beim Patriot Viper in Spielen zu Problemen führen kann. Möglicherweise kann der Speicher den Takt mit noch mehr Spannung stabil halten, in diesem Spannungsbereich ist ein dauerhafter Betrieb allerdings nicht empfehlenswert.



Inhaltsverzeichnis

  1. Patriot Viper RGB DDR4-3200
  2. Benchmarks
  3. Fazit

Anzeige