Patriot Viper RGB DDR4-3200 im Test

Galt bis vor einigen Jahren nur die reine Geschwindigkeit beim Thema Arbeitsspeicher, so setzen heute sowohl Hersteller als auch Konsumenten verstärkt auf optische Aspekte wie Beleuchtung und Design. Hier setzt Patriot gezielt an, will aber auch bei de Performance Ausrufezeichen setzen. Wir klären, ob das Patiot Viper RGB-Kit mit 3.200 MHz eine Empfehlung wert ist.


Patriot will mit dem vorliegenden Viper RGB DDR4-3200-Kit, bestehend aus zwei 8GB-Modulen vorwiegend in optisch aufgemacht Gaming-PCs zu finden sein. Hierzu hat sich das kalifornische Unternehmen die bekannte Viper-Serie angenommen - mit aggressiv gestalteten, semi-transparenten Kappen, schwarzem Heatspreader und dem Viper-Logo geht man beim Design neue Wege. Insbesondere die individualisierbare RGB-Beleuchtung soll Akzente setzen. Dabei gibt es fünf Geschwindigkeitsstufen, mehrere Beleuchtungszonen sowie eine Kompatibilität mit gängigen Beleuchtungssystem ab Werk. Damit ist klar, dass der Hersteller abseits der Performance auch auf die Optik aus ist. Wie sich die beiden 8GB-Riegel in der Praxis schlagen, klären wir im Folgenden.


Lieferumfang, technische Daten und Design

Patriot liefert das Viper RGB-Speicherkit in einer einfachen, schmalen Kartonage, auf der die Spezifikationen und Features aufgedruckt sind aus. Unmissverständlich wird schon auf der Verpackung klargemacht, dass die beiden Module im RGB-Farbspektrum leuchten und auch die bekannten Beleuchtungsstandards der großen Mainboardhersteller (MSI, Gigabyte, Asus, ASrock)  unterstützen. Weiß unterlegt ist die Gesamtkapazität sowie die Gechwindigkeit des Kits Out-of-the-Box zu sehen.


Beim vorliegenden Muster handelt es sich konkret um das Patriot Viper RGB DDR4-3.200 Mhz-Kit in schwarz, das mit einer Gesamtkapazität von 2x8GB kommt. Die Module ragen knapp 4,6 Zentimeter in die Höhe - dürften also meist keine großen Kompatibilitätsprobleme mit ausladenden Luftkühlern verursachen. Das von Patriot bereitgestellte Muster hat die Modellnummer PVR416G320C6K. Das XMP 2.0 Profil sieht dabei eine Taktfrequenz von 3200MHz vor. Die Nennspannung der Module liegt bei 1,35V. Die einseitig verbauten Chips können laut Hersteller entweder von Samsung oder von Hynix stammen. In jedem Fall bringt das getestete Kit mit der Modellnummer PVR416G320C6K Latenzen von 16-18-18-36 mit. 

Technische Spezifikationen:

Technische Spezifikationen Arbeitsspeicher
Typ
DDR4 DIMM 288-Pin
Module2x 8GB
JEDECPC4-25600U
Latenzen16-18-18-36
Spannung1,35V
Modulhöhe45,4mm
Geschwindigkeit3200 MHz
BesonderheitenIntel XMP 2.0, RGB-Beleuchtung (ASRock Polychrome, ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light Sync, Gigabyte RGB Fusion)

Auf den ersten Blick erkennt man, dass diese Arbeitsspeichermodule zum Vorzeigen gemacht sind. Die aus Aluminium gefertigten, mattschwarzen Kühlkörper sind sauber verarbeitet. Das beidseitige Logo spiegelt den Kopf einer Schlange,  nämlich einer Viper, wider. Nahtlos fügen sich die Diffusionselemente aus milchigem Kunststoff in das Design ein, unter diesen befinden sich pro Riegel jeweils fünf RGB-LED‘s, welche in fünf unterschiedlich große Zonen eingeteilt sind. Durch die geschickte Verarbeitung wird das Licht nicht nur nach oben, sondern auch seitlich abgestrahlt, was den Effekt verstärkt. Um das Gesamtbild abzurunden, wurde der prägnante Modellname als Schriftzug auf der Oberseite platziert.


Steuern lässt sich die Beleuchtung wahlweise über die hauseigene Software „Viper RGB“, sofern vorhanden, sind die RAM‘s aber auch mit Asus‘ Aura Sync, ASRock Polychrome Sync, Gigabyte‘s RGB Fusion oder MSI Mystic Light Sync kompatibel. Patriot warnt jedoch davor, mehrere Softwarevarianten gleichzeitig zu benutzen, da dies zu Fehlern führen kann. Dazu kommt, dass eine Abstimmung mit den Mainboard-LED‘s nur über entsprechende Einstellungen im BIOS möglich sind, daher sollte man die Mainboard-Software grundsätzlich der Patriot-Software vorziehen. Zum Download der Software geht es hier entlang: Download beim Hersteller.


Die Farbdarstellung ist in den meisten Fällen gut, jedoch wird das weiß sehr verzerrt dargestellt. Diesen Nachteil kompensieren die Patriot Module wieder, da die Helligkeit sehr gut ist und die Leuchtdioden geschickt platziert wurden. So erkennt man von außen nicht, dass es sich lediglich um fünf LEDs handelt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Patriot Viper RGB DDR4-3200
  2. Benchmarks
  3. Fazit

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