Gigabyte BRIX GB-BSi5T-6200 im Test

Intel hat mit seinen NUC-Systemen bewiesen, dass auch äußerst kompakte Computer nicht unbedingt mit wenig Leistung verbunden sein müssen. Trotzdem konnte der Chiphersteller nicht den riesigen Erfolg feiern, den er erwartet hatte, da auch andere Unternehmen schnell in den Markt der Mini-PCs eingestiegen sind. Gigabyte gehört zu diesen und weist mit den eigenen BRIX-Systemen erfreuliche Ergebnisse vor.


Gigabytes neue Serie der BRIX-Barebones ist mit den Prozessoren der sechsten Generation von Intel ausgestattet und bietet somit ein deutlich größeres Potential als die Vorgängergeneration, weil mit dem neuen Z170-Chipsatz auf interessante Features wie eine M.2-Schnitstelle für SSDs und DDR4-Unterstützung zurückgegriffen werden kann.

 

Innerhalb der letzten Jahre hat der taiwanesische Hersteller ein recht breites Portfolio innerhalb der BRIX-Familie aufgebaut. Im Jahr 2014 zeigte man den BRIX Pro, dessen Herzstück ein Intel Core i7 4770R mit der integrierten Iris Pro Graphics war. Darauf folgte das BRIX Gaming, ein Modell, das man mit einer GeForce Grafikeinheit speziell für den Gaming-Betrieb optimiert hat. Erst letztes Jahr hat man mit dem BRIX S einen weiteren Mini-PC auf den Markt gebracht, der zu den ersten Vertretern gehört hat, die mit einem Intel Prozessor der fünften Generation namens „Broadwell“ ausgestattet worden sind.

 

Das neuste Modell, welches auf den Namen BRIX GB-BSi5T-6200 hört, bleibt der kompakten Bauweise treu, nutzt jedoch ein Prozessor der sechsten Generation. Ob uns dieser Barebone-PC überzeugen kann, oder, ob wir die erhoffte Performance leider doch nicht erreichen können, werdet ihr im folgenden Test erfahren.


Inhaltsverzeichnis

  1. Gigabyte BRIX GB-BSi5T-6200 im Test
  2. Der Barebone-PC im Detail
  3. Test-Methodik
  4. Benchmarks: CPU
  5. Benchmarks: Speicher
  6. Benchmarks: Festplatte und System
  7. Fazit

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